https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/werbung-fuer-abtreibungen-paragraph-219a-und-der-schutz-des-lebens-17734387.html

Interview über Paragraph 219a : „Es gibt kein Informationsdefizit“

  • -Aktualisiert am

Elisabeth Winkelmeier-Becker im Bundestag Bild: Picture Alliance

Die Vorsitzende des Rechtsausschusses Elisabeth Winkelmeier-Becker (CDU) kritisiert, dass die Ampel das Verbot der Werbung für Abtreibungen streichen will. Ein Gespräch über die Rechte von Müttern und den Schutz des ungeborenen Lebens.

          5 Min.

          Frau Winkelmeier-Becker, die Ampel will laut Koalitionsvertrag den Paragraphen 219a StGB streichen, der Werbung für Schwangerschaftsabbruch unter Strafe stellt. Hat Sie das überrascht?

          Daniel Deckers
          in der politischen Redaktion verantwortlich für „Die Gegenwart“.

          Nein, das stand ja in deren Wahlprogrammen.

          Die Forderung, diesen Paragraphen abzuschaffen, steht im direkten Zusammenhang mit der Verurteilung der Gießener Frauenärztin Hänel, die auf ihrer Website darüber informiert hatte, dass sie Abtreibungen durchführt.

          CDU/CSU und SPD haben deshalb bereits vor drei Jahren geregelt, dass Ärzte auf ihrer Website darauf hinweisen dürfen, dass sie Abtreibungen vornehmen. Sie können auf die Website der Bundeszen­trale für gesundheitliche Aufklärung verlinken oder auf die Internetliste der Bundesärztekammer mit Praxen, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen.

          Zugang zu allen F+ Artikeln 2,95 € / Woche
          Jetzt 30 Tage kostenfrei testen
          2,95 € / Woche
          Jetzt kostenfrei Zugang abonnieren?
          Mit einem Klick online kündbar
          Weiter Ja, 30 Tage kostenfrei testen
          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Clever investieren: Der norwegische Staatsfonds mit guter Rendite kann Vorbild sein – mit dem Gewinn könnten die Lofoten bereist werden.

          Staatsfonds als Vorbild : Anlegen wie die Norweger!

          Statt ein Haus zu kaufen, lohnt es sich, zur Miete zu wohnen – und nach dem Vorbild des norwegischen Staatsfonds zu investieren. So lässt sich das eigene Vermögen einfach in Aktien, Anleihen und Immobilien anlegen.
          Derzeit mit Eisgang: die Moskwa vor dem Kreml in Moskau

          Russlands Kriegswirtschaft : „Putin braucht eine neue Elite“

          Bis zum Ukrainekrieg hat Alexandra Prokopenko Russlands Zentralbank beraten. Im Gespräch schildert sie, wie sich Putin eine ihm wohlgesinnte Gruppe Reicher schafft – indem er ihnen Vermögenswerte westlicher Konzerne überträgt.