https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/wer-wird-neuer-afd-chef-gauland-und-die-operation-chrupalla-16500522.html
Bildbeschreibung einblenden

Wer wird neuer AfD-Chef? : Gauland und die Operation Chrupalla

Sie nennen ihn „den Alten“: Gauland bei einer Wahlkampfveranstaltung in Thüringen im September. Bild: Marina Pepaj

Alexander Gauland wollte nie AfD-Vorsitzender werden. Er kandidierte vor zwei Jahren, um eine Katastrophe zu verhindern. Jetzt hat er Probleme, das Amt wieder loszuwerden. Den Grund dafür hat er sich selbst eingebrockt.

          8 Min.

          Über Alexander Gauland reden AfD-Politiker wie über ihren Großvater. Sie nennen ihn „den Alten“, was mit seinem Lebensalter zu tun hat, aber auch mit seiner Erfahrung. Als Gauland in Hessen für Ministerpräsident Walter Wallmann von der CDU die Staatskanzlei führte, saß sein Ko-Vorsitzender Jörg Meuthen noch als junger Student in Münster und büffelte Makroökonomie. Das thüringische Enfant terrible Björn Höcke besuchte brav das Gymnasium in Neuwied, und die kleine Alice Weidel aus Gütersloh ging in die zweite Klasse. Auch Gauland hat mit seinen 78 Jahren ein Kosewort für seine Mitstreiter, er sagt manchmal „Kinners“, also Kinder, wenn er das Gefühl hat, dass sie ihm etwas zumuten.

          Justus Bender
          Redakteur in der Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Gerade ist wieder so eine Zeit. Der Alte hat einen Plan, und die Kinners machen, was sie wollen.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Frankfurter Triumph : Mit Herz in die Königsklasse

          Die Mission ist vollendet. Die Eintracht stürmt beim Finale in Sevilla mit gewaltiger Leidenschaft und kühlem Kopf auf den Gipfel der Europa League und öffnet die Tür zum Glück.

          Eintracht in der Einzelkritik : Damit holt sich Trapp das WM-Ticket

          Beim Finalsieg der Frankfurter in der Europa League gibt es früh einen Schreckmoment – und zum Schluss unbändigen Jubel. Das liegt nicht nur am Torhüter und am Torschützen der Eintracht. Die Spieler in der Einzelkritik.
          Immobilienbewertung
          Verkaufen Sie zum Höchstpreis
          Sprachkurs
          Lernen Sie Englisch
          Kapitalanlage
          Pflegeimmobilien als Kapitalanlage