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Gegen Corona-Einschränkungen : Protesthochburg Stuttgart

Man muss nur fest daran glauben: Demonstrant in Stuttgart Bild: dpa

Die Demonstranten gegen die Corona-Einschränkungen in Stuttgart kommen aus sehr unterschiedlichen Gründen. Deshalb ist nicht gesagt, dass daraus eine dauerhafte Bewegung wie gegen Stuttgart 21 wird. Aber warum immer wieder Stuttgart?

          3 Min.

          Demonstrationen gegen einen neuen Bahnhof, für den Erhalt der Dieseltechnologie und gegen die Seuchenschutzpolitik der Bundesregierung in der Corona-Krise – häufig war Stuttgart in den vergangenen Jahren Austragungsort politischer Großkonflikte.

          Rüdiger Soldt

          Politischer Korrespondent in Baden-Württemberg.

          Mal rief man die „Stuttgarter Republik“ aus, mal galt die baden-württembergische Landeshauptstadt als Zentrale einer neuen „Wutbürgerbewegung“. Der Protest gegen das Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 begleitet die Stadt nun seit einem Jahrzehnt, die Diesel-Demos verliefen sich nach wenigen Wochen wieder. Was macht die als bieder geltende Stadt zu einer Protesthochburg?

          Im Falle der neuen Bewegungen gegen die Schutzmaßnahmen und Grundrechtseinschränkungen zur Pandemie-Eindämmung ist sechs Wochen nach dem Aufkeimen der ersten Proteste noch keineswegs ausgemacht, dass man es in Stuttgart mit einer neuen dauerhaften Bewegung zu tun hat.

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