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In Deutschland : Weniger islamfeindliche Straftaten

  • Aktualisiert am

Gläubige gehen zum Fastenbrechen in eine Moschee in Berlin. Bild: dpa

Ob Beleidigung, Schmierereien oder Volksverhetzung – erst seit einigen Jahren werden Straftaten gegen Muslime und Moscheen in Deutschland gesondert erfasst. Die Zahlen gehen offenbar zurück.

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          Die Zahl islamfeindlicher Straftaten in Deutschland ist nach einem Bericht der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ in den ersten drei Monaten des Jahres deutlich gesunken. Von Januar bis März 2019 registrierten die Behörden demnach 132 Vorfälle gegen Muslime und Moscheen – deutlich weniger als noch in den ersten drei Monaten 2018 mit 196. Die Zeitung berief sich auf eine Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion.

          Im ersten Quartal 2017 waren es sogar noch 221 Fälle gewesen. Die Bundesregierung verweist jedoch darauf, dass durch Nachmeldungen die endgültigen Zahlen noch höher liegen dürften.

          Verschiedene Straftatbestände

          Zu den relevanten Vorfällen gehörten etwa Volksverhetzung, aber auch Sachbeschädigungen, die Beschimpfung und Beleidigung von Muslimen, Hausfriedensbruch und Schmierereien. In den ersten drei Monaten wurden dabei vier Menschen verletzt, im gleichen Vorjahreszeitraum waren es 17 Verletzte.

          Die Zahlen islamfeindlicher Straftaten sinken schon länger. Während im Gesamtjahr 2017 noch 950 Angriffe auf Muslime und muslimische Einrichtungen wie Moscheen registriert wurden, waren es 2018 noch 824. In den Jahren davor wurden islamfeindliche Übergriffe nicht separat erfasst, daher gibt es keine Vergleichszahlen.

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