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Neue Konkurrenz für Nahles : Auch Dirk Diedrich aus Dithmarschen will SPD-Chef werden

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Wer führt künftig die SPD? Für den Parteivorsitz gibt es bereit mehr Bewerbungen als gedacht. Bild: EPA

Nach Flensburgs Oberbürgermeisterin bewirbt sich neben Andrea Nahles auch der Vizekreischef aus Dithmarschen für den SPD-Bundesvorsitz. Seine Begründung ist dabei von grundsätzlicher Natur.

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          Nach Flensburgs Oberbürgermeisterin Simone Lange hat Dithmarschens SPD-Vize-Kreischef Dirk Diedrich sich als weiterer Gegenkandidat von Andrea Nahles im Rennen um den Bundesvorsitz gemeldet. „Ein Beweggrund ist, dass wir in Deutschland eine gelebte Demokratie haben“, sagte Diedrich am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Der Erneuerungsprozess seiner Partei dürfe nicht bedeuten, „dass per Akklamation von oben der nächste Kandidat festgelegt wird“. Zuvor hatten die Onlineseite des „Flensburger Tageblatts“ und der NDR darüber berichtet.

          Diedrich ist Mitglied des Landesvorstand der Nord-SPD. „Es geht mir nicht um die Person, es geht mir um das WIE“, erklärt er auf seiner Internetseite. „Wenn Martin (Ex-Parteichef Martin Schulz - Anmerkung der Redaktion) Andrea zu seiner Nachfolgerin erklärt, ohne dass die Partei eine echte Auswahl hat, dann trete ich gegen sie an.“ Der 50 Jahre alte Studienrat („Ich bin begeisterter Lehrer“) unterrichtet an einer beruflichen Schule in Elmshorn Physik und Materialtechnik.

          Schulz hatte am Dienstag seinen Rücktritt erklärt. Daraufhin nominierten Vorstand und Präsidium Nahles jeweils einstimmig als neue Bundesvorsitzende. Sie soll von einem Sonderparteitag am 22. April in Wiesbaden gewählt werden. Bis dahin wird Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz die Partei kommissarisch führen. Nahles hat aber bereits eine Gegenkandidatin: Die Flensburger Oberbürgermeisterin Simone Lange kündigte am Dienstag überraschend an, ebenfalls anzutreten.

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