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Wegen Corona gestrandet : Ich bin ein Deutscher, holt mich hier raus!

Gestrandete Touristen in Peru: In diesem Hostel in Cusco machen die jungen Gäste das beste aus der Situation. Bild: Privat

Rund 3000 Urlauber sitzen in Peru fest – in Partyhostels, einsam im Dschungel oder unter strengem Zimmerarrest. Manche haben die Zeit ihres Lebens. Andere beten um Erlösung.

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          Die Nerven liegen blank in der Whatsapp-Gruppe „Quarantäne Konsul Cusco 2“. Eigentlich hat die deutsche Honorarkonsulin in den peruanischen Anden sie gegründet, um die Gestrandeten über ihre Ausreise zu informieren. Doch besonders viel mitzuteilen gibt es nicht, außer: „Bitte warten.“ Und das hören die Touristen nun schon seit zwei Wochen.

          Livia Gerster

          Redakteurin in der Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Also vertreiben sie sich die Langeweile mit allen möglichen Diskussionen. Bei 256 Teilnehmern kommen schnell an die tausend Nachrichten pro Tag zusammen. Die meisten davon sind Beschwerden über den sinnlosen Austausch.

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