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Grüne in Ostdeutschland : Zu weit weg von der Lebensrealität

  • -Aktualisiert am

Nicht tief verwurzelt im Osten: Digitaler Parteitag der Grünen in Sachsen-Anhalt Bild: dpa

Die Grünen tun sich seit Jahrzehnten in Ostdeutschland schwer. Die Gründe, warum sie dort bei Wahlen meist deutlich schlechter abschneiden als im Westen, sind vielfältig. Einer davon ist die Schwäche der Partei auf dem Land.

          3 Min.

          Eine der Überraschungen am Wahlabend in Sachsen-Anhalt war die Überraschung der Grünen über ihr schlechtes Abschneiden. 5,9 Prozent waren es am Ende, während sie zuvor auch wegen des bundesweiten Umfrage-Hochs mit einem zweistelligen Ergebnis gerechnet hatten. Überraschend deshalb, weil die Partei auch bei vergangenen Landtagswahlen in Ostdeutschland zum Teil weit unter den Prognosen blieb – zuletzt in Thüringen 2019, wo sie ebenfalls mit mindestens zehn Prozent gerechnet hatte und letztlich mit 5,2 Prozent gerade noch so wieder im Landtag landete.

          Stefan Locke
          Korrespondent für Sachsen und Thüringen mit Sitz in Dresden.

          In Mecklenburg-Vorpommern, wo im September ein neuer Landtag gewählt wird, sagen Umfragen den Grünen bis zu 14 Prozent voraus. Dabei ist es das einzige Bundesland, in dem die Partei gar nicht im Parlament vertreten ist.

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