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Laschet, Steinmeier, Merkel : Was wirklich zählt in der Politik

Maske anziehen will gelernt sein: Laschet konnte in den Augen vieler nichts richtig machen im Wahlkampf. Bild: ddp

Warum durfte Steinmeier lachen, Laschet aber nicht? Was war Merkels Geheimnis? Reflexionen über Ereignisse des Jahres.

          3 Min.

          Warum durfte Laschet nicht lachen, Steinmeier aber schon? Nun, natürlich darf jeder lachen, wo und wie er will. Aber der Preis ist doch sehr unterschiedlich. Armin Laschets Lacher ist bestens bekannt geworden. Der Kanzlerkandidat selbst nannte im Gespräch mit dieser Zeitung auf die Frage nach seinem größten Fehler im Wahlkampf das Lachen im Flutgebiet.

          Reinhard Müller
          Verantwortlicher Redakteur für „Zeitgeschehen“ und F.A.Z. Einspruch, zuständig für „Staat und Recht“.

          Und in der Tat: Das Bild, das kurze Filmchen ging um die halbe Welt. La­schet mit Entourage, von der aber nicht jeder lacht, und im Kreis von Politikern aus der Region, wie er sich geradezu krümmt vor Lachen. Der Tenor war eindeutig: Peinlich, der Unionspolitiker, der doch Kanzler werden wolle, wisse nicht, wie man sich benehme, insbesondere in ei­nem Katastrophengebiet. Unprofessionell, da doch jedem klar gewesen sein müsse, dass Kameras auch auf den Kandidaten gerichtet seien. Eine Verhöhnung der Opfer geradezu. Nur ganz we­nige erfahrene Katastrophenbekämpfer warfen ein, dass auch solche Reaktionen unter Helfern nicht gerade unnatürlich seien. Gut, aber ein Kanzlerkandidat muss doch Haltung bewahren!

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