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Gegen Merz und Laschet : Warum die CSU das Sticheln nicht lässt

  • -Aktualisiert am

Setzten Spitzen gegen Friedrich Merz: CSU-Chef Markus Söder (links) und CSU-Generalsekretär Markus Blume, hier am 14. April auf dem Weg zu einer CSU-Fraktionssitzung im Landtag in München Bild: dpa

CSU-Chef Markus Söder und Generalsekretär Markus Blume haben Armin Laschet ihre volle Unterstützung versprochen. Sie machen ihm das Leben aber weiter schwer – doch vor allem seinem Teammitglied Friedrich Merz.

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          Dass die CSU die Kanzlerkandidatur Armin Laschets bisher wie angekündigt „ohne Groll“ begleitet hätte, dürften nur Leute behaupten, die alles unterhalb einer Schlägerei für konstruktiven Dialog halten. Wobei: Im Moment hat die CSU tatsächlich eher Friedrich Merz als Laschet im Visier. CSU-Generalsekretär Markus Blume sagte kürzlich dem Münchner Merkur: „Ich bewundere das Selbstbewusstsein von Friedrich Merz. Ich nehme mit Interesse zur Kenntnis, dass er die neue Wunderwaffe der CDU sein soll ... In den Umfragen sehe ich noch keinen Schub.“

          Timo Frasch
          Politischer Korrespondent in München.

          Wie Blume, so bediente sich auch Parteichef Markus Söder in seiner Einschätzung von Merz’ Schlagkraft des Mittels der Ironie, das nicht erst seit der Causa Boris Palmer als problematisch fürs politische Miteinander gilt. Gegenüber der Bild-Zeitung ätzte er: Die Erfahrung, die Merz „aus den neunziger Jahren als aktiver Politiker hat, hilft uns bestimmt“.

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