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FAZ Plus Artikel AfD-Kommentar : Radikal, ganz legal

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Was bedeutet es, eine Beobachtung der AfD zu fordern? Bild: EPA

Die Skandalchronik der AfD ist lang, Rassismus wird offen geäußert. Trotzdem kann der Verfassungsschutz den Deutschen die Auseinandersetzung mit der Partei nicht abnehmen.

          Wenn es um die AfD geht, scheint es manchmal, als wollten die Deutschen gerettet werden. Nicht nur vor der Partei, sondern gewissermaßen vor sich selbst. Wenn am Sonntag eine Bundestagswahl wäre, würde ungefähr jeder Sechste die AfD wählen. Der Rest der Republik atmet an dieser Stelle meist tief durch und fragt: Trotz allem? Trotz der Ressentiments, Spenden aus der Schweiz, Verbindungen zu Rechtsextremen und des allgemeinen Leichtsinns ihres Populismus? Die Antwort ist bekannt. Auch AfD-Wähler lesen Zeitung, sie kennen die Skandale. Sie wählen die Partei trotzdem. Oder gerade deshalb. Versuche, AfD-Wählern die Skandalchronik noch einmal vorzutragen, als seien sie schwerhörig, haben nicht den gewünschten Effekt, im Gegenteil. Je größer die Überzeugung bei der Mehrheit ist, es gehe nicht, die AfD zu wählen, desto größer fällt auch der Nervenkitzel der anderen aus, zu sagen: Doch, das geht.

          Die Forderung, der Verfassungsschutz möge die Partei beobachten, entsteht auch aus dieser Hilflosigkeit. Es ist die Sehnsucht nach einem Schiedsrichter, der jenen recht gibt, die schon immer vor der Partei warnten. Und es ist das Bedürfnis, die Rechtspopulisten mit einem Etikett zu strafen, das ihnen bei Wahlen gehörig schaden dürfte: dem Verdacht auf Verfassungsfeindlichkeit. Wenn schon Skandale und Kritik nicht den gewünschten Effekt bringen, soll es nun, als letzte Bastion, der Staat besorgen. Dieser Weg ist jedoch nicht ohne Risiko – für die Seite der AfD-Kritiker, wohlgemerkt. Sie verschieben die Messlatte an einen Ort, an dem AfD-Funktionäre gut mit ihr leben können.

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