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Anschlag von Hanau : Der Plan der Terroristen darf nicht aufgehen

  • -Aktualisiert am

Ein Graffito mit den Gesichtern der Hanauer Opfer unter der Frankfurter Friedensbrücke Bild: Frank Röth

Mordende Rechtsextreme wollen nicht nur Menschen auslöschen, sondern auch die Gesellschaft spalten. Das kann ihnen gelingen, selbst wenn alle die Gewalt verurteilen.

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          Vor einem Jahr wurden in Hanau neun Bürger erschossen. Sie hießen Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoglu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov. Werden ihre Namen in diesen Tagen genannt oder werden ihre Fotos gezeigt, geschieht das auch als Widerstand gegen die Absicht von Rechtsextremen, Menschen auszulöschen.

          Das Gedenken bringt die Toten nicht zurück, aber es erreicht für die Lebenden, dass der Täter mit seinem Plan scheitert. Der Mord hat die Opfer nicht an den Rand der Gesellschaft gedrängt, sondern erreicht, dass wir sie in unsere Mitte holen. Das Auslöschen von Menschen ist nicht die einzige Absicht, die Terroristen verfolgen.

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