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5G-Netz verbraucht Energie : Daten fressen Strom

Solange nur Smartphones und Youtube die Daten-Schwergewichte bilden, erreichen die Treibhausgasemissionen der Digitalisierung weltweit noch einstellige Prozentwerte. Bild: dpa

Der gefühlte digitale Wohlstand wächst weiter, und er wächst exponentiell. Doch was passiert, wenn Big Data mit dem neuen Mobilfunknetz 5G zum Stromfresser wird?

          Das Netz kennt kein Schweigen, niemals, nicht mal ein kurzes Innehalten. Für das Netz gibt es nur eins: Bewegung, nach vorn schauen. Kein Streit über Missbrauch und Manipulation hat bisher dieses gute Gefühl und die Glorifizierungen beenden können. Immer noch wird jeder Klick genommen wie ein Vorpreschen in die Zukunft – jeder Aufruf ein Stück mehr Freiheit, mehr Demokratie, mehr Weltwissen, für viele auch mehr Luxus.

          Der gefühlte digitale Wohlstand wächst weiter, und er wächst exponentiell. Deshalb war die vergangene Woche ein besonderer Moment in fünfzig Jahren Geschichte des Internet. Die nationalen Frequenzen des 5G-Netzes sind verteilt, Milliarden fließen zurück in die digitale Infrastruktur. Bald wird das Internet der Dinge, werden all die vernetzten Geräte, Roboter, Fabriken und autonomen oder halbautonomen Autos, gesteuert von Künstlicher Intelligenz, überall auf dem Globus den Datenfluss vertausendfachen. Ach was: Die Algorithmen werden die Welt in ein warmes Datenmeer tauchen.

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          Joachim Müller-Jung

          Redakteur im Feuilleton, zuständig für das Ressort „Natur und Wissenschaft“.

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