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„Das ist Irrsinn“ : Ostbeauftragter kritisiert Maaßens mögliche Bundestagskandidatur

  • Aktualisiert am

Inkompatibel? Hans-Georg Maaßen (CDU), ehemaliger Verfassungsschutz-Präsident, nimmt 2019 an einer CDU-Diskussionsveranstaltung in Berlin teil. Bild: dpa

Der Ostbeauftragte der Bundesregierung Marco Wanderwitz hält den früheren Präsidenten des Bundesamts für Verfassungsschutz nicht mehr für kompatibel mit der Union.

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          Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Marco Wanderwitz, hat die Absicht des früheren Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, für die CDU für den Bundestag zu kandidieren, in scharfer Form kritisiert. „Das ist Irrsinn“, sagte der sächsische CDU-Bundestagsabgeordnete dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Samstag). „Aus meiner Sicht ist Herr Maaßen in Stil und Inhalt schon länger nicht mehr kompatibel mit der Christlich-Demokratischen Union“, fügte Wanderwitz hinzu.

          Maaßen hatte angekündigt, er wolle im September für die CDU in den Bundestag einziehen. Er wolle für den Wahlkreis 196 in Südthüringen antreten, bestätigte der 58 Jahre alte Mann am Donnerstag. In diesem Wahlkreis war bei der Bundestagswahl 2017 der mittlerweile aus der Partei ausgetretene Mark Hauptmann gewählt worden, gegen den in der Maskenaffäre der Union ein Ermittlungsverfahren läuft. Der Vorschlag löste vor allem im Netz kontroverse Debatten aus.

          Der Thüringer CDU-Landeschef Christian Hirte hatte dazu am Freitag getwittert: „Ich teile viele Sichtweisen und den Stil von Maaßen nicht. Für die CDU Thüringen steht aber fest: Politik für Thüringen ohne AfD und Linke!“ Die Entscheidung über den Bundestagskandidaten liege aber satzungsgemäß bei den Delegierten der vier CDU-Kreisverbände in Südthüringen. Der Wahlkreis 196 umfasst neben Schmalkalden-Meiningen die Kreisverbände Hildburghausen und Sonneberg sowie die kreisfreie Stadt Suhl.

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