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Waldbrände in Brandenburg : Die ständige Brandgefahr

Mit letzter Kraft: Zwei Feuerwehrmänner in einem Wald nahe des Autobahndreiecks Potsdam Ende Juli. Bild: dpa

Mit der Dürre kommen auch die Waldbrände. Brandenburg hat besonders zu kämpfen. Technologisch ist das Bundesland gut aufgestellt. Doch was nützt das, wenn etwas anderes fehlt?

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          Jens Heinze war am 26. Juli gerade von einer Schulung aus Berlin zurückgekehrt und vom Bahnhof Werder im Havelland nach Hause gefahren, da ploppte um 13.33 Uhr auf seinem Smartphone eine Meldung auf. Ein Waldbrand war ausgebrochen, der ihn in den kommenden drei Tagen insgesamt nur neun Stunden Schlaf gewähren sollte. Zu diesem Zeitpunkt war jener Brand nahe Potsdam, der bundesweit für Schlagzeilen sorgte, noch klein. Heinze schaute also auf die Meldung und sah, welche Feuerwehren verständigt wurden und wo das Feuer wütete, in einem Waldstück bei Fichtenwalde. Als dann, eine Viertelstunde später, die zweite Nachricht bei ihm einging, wusste er, dass es sich um etwas Größeres handeln musste.

          Hunderte Autofahrer hatten schon bei der zuständigen Leitstelle angerufen, der Wald lag direkt neben den Autobahnen 9 und 10. Eine halbe Stunde nach dem ersten Alarm traf Heinze am Ort des Geschehens ein. Als Einsatzleiter war es nun seine Aufgabe, die eintreffenden Feuerwehreinheiten zu koordinieren. Und vor allem ein Gedanke trieb den Dreiundvierzigjährigen an: Er wollte unbedingt verhindern, dass Fichtenwalde und seine Einwohner vom Feuer verschluckt werden. „Wir hatten viel, viel Glück“, sagt Heinze im Nachhinein. Glück, das die deutschen Feuerwehren in Zukunft noch häufiger brauchen werden.

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