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Wahlprogramm der Union : Im 21. Jahrhundert angekommen

Die Union will künftig mehr strategisches Denken in der Außenpolitik. Aber die Kanzlerin wird nicht mehr dabei sein. Bild: dpa

CDU und CSU wollen das strategische Denken in der Außen- und Sicherheitspolitik stärken. Die meisten anderen Parteien sind noch nicht so weit.

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          In aller Regel sind es innenpolitische Themen, die über den Ausgang von Wahlen entscheiden. Warum hat dann die Union ihre außen- und sicherheitspolitischen Absichten an den Anfang ihres Programms gestellt?

          Weil sich die globalen Rahmenbedingungen für die Sicherheit, die Freiheit und den Wohlstand Deutschlands geändert haben und weiter ändern werden. Die Zeiten, in denen die Republik sich in den Windschatten des Ost-West-Konflikts ducken und da ihren Geschäften nachgehen konnte, sind lange vorbei. Mancher trauert ihnen aber noch immer nach.

          Doch der Aufstieg Chinas zu einer Weltmacht sowie der Revisionismus Putins zwingen auch und gerade die Wirtschaftsmacht im Zentrum Europas zur Positionsbestimmung: Wie schützen wir unsere Werte und erreichen unsere Ziele in einer Welt, in der aggressive autoritäre Regime auf dem Vormarsch sind?

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