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Wahl in Niedersachsen : 344 Stimmen verhalfen Rot-Grün zum Sieg

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Im Landkreis Hildesheim ging die Wahl besonders knapp aus: Dort erhielt der SPD-Kandidat 334 Erststimmen mehr als sein CDU-Konkurrent. Mit diesem Ergebnis errang die SPD schließlich einen Sitz mehr als die CDU.

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          Ihren hauchdünnen Vorsprung von nur einem Mandat im niedersächsischen Landtag haben SPD und Grüne nur wenigen Wählerstimmen zu verdanken. Im Landkreis Hildesheim bekam SPD-Kandidat Bernd Lynak gerade einmal 334 Erststimmen mehr als CDU-Konkurrent Frank Thomas Wodsack.

          Hätte die CDU diesen Wahlkreis gewonnen, hätte das dem schwarz-gelben Lager auch bei vollem Ausgleich der Überhangmandate eine Mehrheit gesichert, sagte Matthias Jung von der Forschungsgruppe Wahlen am Montag. „Man kann sagen, dass 334 Wähler die Wahl entschieden haben.“

          Bei der Landtagswahl 2008 war in diesem Wahlkreis noch Finanzminister Hartmut Möllring (CDU) gegen Jutta Rübke (SPD) angetreten und hatte mit 40,4 Prozent deutlich gewonnen. Seine Konkurrentin hatte 3223 Stimmen weniger bekommen (32,7 Prozent).

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