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Vorsitzenden-Wahl : Digitalisierung der SPD ist gescheitert

  • Aktualisiert am

Gescheitert: Delegierte auf dem SPD-Parteitag mit Wahl-Tablets Bild: Reuters

Zum ersten Mal in ihrer Geschichte wollte die SPD ihren Vorsitzenden elektronisch wählen. Doch das misslang. Nun muss die Wiederwahl Sigmar Gabriels mit Stimmzetteln wiederholt werden.

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          Die SPD müsse eine Partei von „Innovationsfreude und technologischem Fortschritt“ sein, forderte Parteichef Sigmar Gabriel in seiner Rede vor dem Bundesparteitag in Berlin. Bei seiner Wiederwahl an die SPD-Spitze kämpften die sozialdemokratischen Delegierten dann aber mit den Tücken der Technik.

          Zum ersten Mal in ihrer Geschichte wollten die Genossen komplett digital abstimmen. Die etwa 600 Delegierten bekamen am Freitag in Berlin dazu Tablets. Es dauerte schon eine kleine Ewigkeit, bis alle ihre Stimme abgegeben hatten. Dann ertönte die ernüchternde Durchsage von Abstimmungsleiterin Doris Ahnen: „Das hat nicht geklappt. Es hat offensichtlich ein Problem gegeben.“

          Nach minutenlangem Rätselraten, ob ein zweites Mal die Tablets zum Einsatz kommen, blies Ahnen die digitale Revolution in der SPD kurzerhand ab. Wie gewohnt wurden Stimmzettel verteilt.

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