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Debatte um Impfzentren : Stille Reserve in der Pandemie

  • -Aktualisiert am

Eine eigene Impfstraße wie Thyssenkrupp in Duisburg kann nicht jedes Unternehmen unterhalten. Bild: dpa

Eigentlich sollten die Impfzentren bis zum Herbst schließen. Vielen Kommunen ging das zu schnell. Und manche zeigen, wie man die Einrichtungen künftig nutzen könnte.

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          Mehr als 294.000 Erst- und Zweitimpfungen sind mittlerweile allein im Essener Impfzentrum verabreicht worden. Während Kommunen in einigen Bundesländern schon damit begonnen haben, die Zentren abzubauen, ist in der Stadt im Ruhrgebiet ein Ende noch nicht abzusehen.

          Reiner Burger
          Politischer Korrespondent in Nordrhein-Westfalen.

          Im Gegenteil: An diesem Freitag findet im dortigen Impfzentrum erstmals sogar eine externe Betriebsimpfung statt. Eine Marketing-Agentur bietet ihren 90 Mitarbeitern an, sich in einer der Messehallen immunisieren zu lassen. Am Dienstag können sich dann Angestellte eines regionalen Wasserwirtschaftsunternehmens das Vakzin verabreichen lassen, ein paar Tage später ist die Belegschaft der örtlichen Entsorgungsbetriebe an der Reihe. Die Stadt öffnet ihr Zentrum für alle Unternehmen, die keine eigene Betriebsimpfung organisieren können oder wollen. Fünf Firmen haben schon Termine gebucht.

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