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Videobotschaft der Kanzlerin : „Müssen Internet mit Industrie verschmelzen“

  • Aktualisiert am

Verschmolzen: Merkel und ihr iPad Bild: dapd

In ihrer wöchentlichen Videobotschaft hat Kanzlerin Merkel die Themen Schulden und Bildung zur Priorität erhoben. Besonderes Augenmerk gelte zudem der Verschmelzung von Informationstechnologien mit der klassischen Industrie.

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          Schuldenabbau und Investitionen in Bildung und Forschung haben für Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in den nächsten Jahren Vorrang. Das Wirtschaftswachstum sicherzustellen sei eine Daueraufgabe, sagte sie in ihrer am Samstag veröffentlichten wöchentlichen Video-Botschaft. „Man kann das im Grunde nur durch Innovationen sicherstellen - indem wir an den wesentlichen Trends der Weltwirtschaft mit teilhaben.“

          Besonderes Augenmerk gelte der Verschmelzung von Internet- und Informationstechnologien mit der klassischen Industrie. Das werde sich im Automobilbau, in der Chemie-Industrie und im Maschinenbau zeigen. „Hier muss Deutschland Weltspitze sein, und darauf müssen wir besonders achten“, sagte die Kanzlerin. Ziel bleibe es, drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) für Forschung auszugeben.

          Angesichts des demografischen Wandels sei es zudem nötig, mehr Menschen über 60 in Arbeit zu bringen, sagte Merkel. Zudem müssten Menschen mit ausländischem Hintergrund durch eine gute Integrationspolitik die gleichen Bildungsabschlüsse schaffen können wie diejenigen mit einem deutschen Hintergrund. „Hier haben wir noch sehr viel zu tun, denn wir brauchen die Migrantinnen und Migranten in unserem Erwerbsleben mit guter Bildung.“

          Ausländische Fachkräfte spielten eine zunehmend wichtige Rolle, erklärte Merkel. Sie setze vor allem auf den europäischen Arbeitsmarkt. „Europa muss sich nicht nur zu einem Raum eines Binnenmarktes entwickeln, sondern auch zu einem Raum eines gemeinsamen Arbeitsmarktes.“ Deutschland könne hier Vorreiter sein.

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