CSU-Gesetzsentwurf :
Massive Kritik an geplantem Psychiatriegesetz in Bayern

Von Natalia Warkentin
Lesezeit: 2 Min.
Blick auf einen Wegweiser zur Klinik für Psychiatrie im Benjamin Franklin-Klinikum in Berlin
Die bayerische Landesregierung will ein Gesetz auf den Weg bringen, das die Versorgung von psychisch Kranken strenger regelt. Fachleute und Verbände kritisieren die geplanten Maßnahmen scharf – Ministerpräsident Söder verteidigt sie.

Menschen, die an einer psychischen Erkrankung wie etwa Depressionen leiden, brauchen in Krisensituationen vor allem eines: schnelle und kompetente Hilfe. Der CSU-Entwurf für die Neufassung des „Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetzes“ (PsychKHG) sieht vor, in Bayern eine flächendeckende psychiatrische Krisenversorgung aufzubauen, um diese Menschen aufzufangen. Der Gesetzentwurf ist das erste gemeinsame Projekt von Gesundheitsministerin Melanie Huml und Sozialministerin Kerstin Schreyer (beide CSU) – und wird von der Opposition massiv kritisiert. Aber auch Fachverbände, Ärzte und Datenschützer sind alarmiert.

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