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Verschobene Operationen : „Triage“ im Kopf

Eine Krankenschwester steht neben dem Bett eines Covid-19-Patienten des Universitätsklinikums Greifswald am 23.11.2020. Bild: dpa

Wegen Corona werden viele Untersuchungen und Operationen verschoben. Das ist gut gemeint, kann aber zur Gefahr für die Patienten werden – wenn die Behandlung dadurch zu spät kommt.

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          Im sächsischen Zittau sprach in der vergangenen Woche der ärztliche Direktor eines Klinikums erstmals von Triage bei Corona-Patienten. Man habe, berichtete er, mehrmals entscheiden müssen, „wer Sauerstoff bekommt und wer nicht“. Der Aufschrei war groß, der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer schaltete sich ein, um energisch zu widersprechen. Einzelne Krankenhäuser mögen ausgelastet sein, aber bei weitem nicht alle.

          Frank Pergande
          Politischer Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

          Inzwischen sind Patienten aus Zittau in andere Krankenhäuser verlegt worden. Innerhalb eines Bundeslandes dürften Verlegungen ohnehin unkompliziert funktionieren, aber auch Bundeslandgrenzen sollten kein Hindernis sein. Dafür gibt es das sogenannte Kleeblatt-Konzept.

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