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Berliner Grundschulen : Viele können nicht lesen, etliche nicht rechnen

Ein Vergleichstest vom Mai 2019 zeigt, dass ein Großteil der Berliner Grundschüler unterdurchschnittlich gut lesen und rechnen können. Bild: dapd

Bei einem deutschlandweiten Vergleichstest schneiden Berliner Grundschüler desaströs ab. Nun sollen neue Vorgaben für den Unterricht und Sprachkurse Abhilfe schaffen.

          Während Bremen und Niedersachsen schon vor einiger Zeit aus dem Vergleichstest für Drittklässler – genannt Vera 3 – ausgestiegen sind, ist Berlin dabeigeblieben, immerhin. Vermutlich wird man das bei der bröckelnden Gesamtstrategie der Kultusministerkonferenz schon als Erfolg bewerten müssen. Das Ergebnis der diesjährigen Vergleichsarbeiten allerdings sieht auch die Senatsbildungsverwaltung nicht als Erfolg, auch wenn sie darauf hinweist, dass Vera 3 Leistungen abfragt, die eigentlich erst am Ende der vierten Klasse erreicht sein müssen. Berlins Drittklässler bleiben jedenfalls sowohl in Deutsch als auch in Mathematik weit hinter den Erwartungen zurück. Das geht aus den Vergleichsarbeiten der Grundschüler hervor, die im Mai dieses Jahres geschrieben wurden.

          Heike Schmoll

          Politische Korrespondentin in Berlin, zuständig für die „Bildungswelten“.

          In Deutsch lagen 52 Prozent der Schüler auf einem unterdurchschnittlichen Leistungsniveau, in Mathematik sogar 56 Prozent. Das geht aus der Antwort der Senatsbildungsverwaltung auf eine Anfrage des Berliner AfD-Abgeordneten Tommy Tabor hervor. Getestet wurden in Deutsch das Lesen und das Zuhören. Beim Lesen liegen 29 Prozent der Schüler auf der untersten Kompetenzstufe, erreichen also nicht einmal den Mindeststandard. Auf Stufe zwei (Mindestanforderungen erfüllt) liegen immer noch 23 Prozent, 13 Prozent auf Stufe drei (durchschnittliche Erwartungen der Bildungsstandards). Die obersten Kompetenzstufen vier (überdurchschnittliche Leistungen) und fünf (Erwartungen werden bei weitem übertroffen) werden von 19 beziehungsweise 14 Prozent der Drittklässler erreicht. Beim Zuhören sieht es nicht viel besser aus: 27 Prozent erreichten die Mindestanforderungen nicht, 25 Prozent gerade so, und jeweils 15 Prozent entfielen auf Stufe drei und vier, 17 Prozent auf Stufe fünf. Nur 47 Prozent erreichen also den Regelstandard oder sind besser.

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