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Verfassungsschutz : „Probleme beim direkten Zugang zu Islamisten“

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Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz hat Schwierigkeiten eingestanden, V-Leute in der Islamistenszene zu rekrutieren. „Der Zugang könnte besser sein“, sagte Maaßen. Das Amt versucht andere Quellen zu erschließen.

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          Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat nach eigenen Angaben Probleme beim direkten Zugang zur Islamisten-Szene in Deutschland. „Die Zugänge durch Informanten und V-Leute könnten besser sein“, sagte Behördenleiter Hans-Georg Maaßen der Ulmer „Südwestpresse“ vom Donnerstag. Stattdessen setze der Inlandsgeheimdienst auf andere Quellen, etwa auf Erkenntnisse ausländischer Dienste und öffentlich zugängliche Einträge im Internet.

          „Es ist erstaunlich, wie viel manche Menschen im Internet offen über sich preisgeben – bis zu Bildern über Enthauptungen in Syrien, an denen sie als Zuschauer teilgenommen haben“, sagte Maaßen. Die Gefährdung durch Rückkehrer aus dem Konfliktgebiet stufte er weiterhin als hoch ein. Hier werde in jedem Einzelfall eine Gefährdungsanalyse vorgenommen.

          „Die Zahl der Ausreisen ist ebenso gestiegen wie die der Rückreisen“, sagte Maaßen. „Damit hat auch die Zahl derjenigen zugenommen, die Erfahrungen mit Kampfhandlungen und dem Umgang mit Waffen gewonnen haben.“

          Bislang hätten nach Schätzungen des Verfassungsschutzes etwa 70 der insgesamt rund 200 Rückkehrer nach Deutschland Kampferfahrung. Zentren seien westdeutsche Großstadtregionen wie Rhein-Ruhr und Rhein-Main sowie die Stadtstaaten Hamburg, Bremen und Berlin.

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