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Verbotener Moschee-Verein : Facebook löscht „Fussilet“-Seite nicht

  • Aktualisiert am

Der Verein verboten, die Facebook-Seite noch online: „Fussilet“ in Berlin-Moabit Bild: EPA

Seit Wochen fordern die Behörden Facebook auf, die Seite des verbotenen Berliner Moschee-Vereins „Fussilet“ zu löschen. Dort war der Terrorist Amri häufig zu Besuch. Doch das Soziale Netzwerk hat bisher nicht reagiert.

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          Das soziale Netzwerk Facebook kommt offenbar seit Wochen einer Aufforderung der Berliner Innenverwaltung nicht nach, den Internetauftritt des verbotenen Moschee-Vereins „Fussilet 33“ zu löschen. Das berichtet der „RBB“. In dem Verein hatte der Attentäter vom Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche, Anis Amri, häufig verkehrt.

          „Wir haben am Tag des Vereinsverbots auch Facebook angeschrieben und aufgefordert, die Seite zu schließen“, sagte ein Sprecher der Innenverwaltung dem Sender am Dienstag. „Bedauerlicherweise hat Facebook unsere Aufforderung bis zum heutigen Tag schlichtweg ignoriert. Das ist nicht akzeptabel. Deswegen werden wir weiter darauf drängen, dass Facebook dem nachkommt.“

          Die Verbotsverfügung gegen den Verein in Berlin-Moabit war am 15. Februar von einem Gericht abgesegnet und Ende Februar im Zuge einer Durchsuchungsaktion vollstreckt worden. Die Sicherheitsbehörden warfen dem Verein „Fussilet 33“ vor, die Terrormiliz „Islamischer Staat“ unterstützt, Spenden für terroristische Gruppierungen gesammelt und Kämpfer für den bewaffneten Dschihad in Syrien und dem Irak rekrutiert zu haben.

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