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Vatikanische Richtlinien : „Nicht auf der theologischen Höhe der Zeit“

Niemals ohne Priester: Der Vatikan hat klare Vorstellungen Bild: dpa

Katholische Gemeinden sollen grundsätzlich von Priestern geführt werden, sagt der Vatikan. Was, wenn es nicht genug Priester gibt?, fragen viele. Dann trotzdem, heißt es in der jüngsten Verlautbarung aus Rom. Die deutschen Bischöfen sind nicht amüsiert.

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          Ein derart vernichtendes Urteil über eine vatikanische Verlautbarung wie das des Bamberger Erzbischofs Ludwig Schick hat man von einem katholischen Bischof in Deutschland öffentlich bislang noch nicht vernommen: „Es wäre besser gewesen, diese Instruktion so nicht zu veröffentlichen, weil sie für die Gemeinschaft der Kirche und ihren missionarischen Auftrag mehr Schaden als Nutzen bringt“, heißt es in einer am Donnerstag veröffentlichten Stellungnahme auf der Internetseite seines Erzbistums.

          Thomas Jansen

          Redakteur in der Politik.

          Diese Reaktion war umso bemerkenswerter, als Schick innerhalb der Deutschen Bischofskonferenz bislang als Mann der sanften Töne galt und keineswegs als Rom-Kritiker aufgefallen war.

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