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Von der Leyen : „Gorch Fock“ kann auch Museumsschiff werden

  • Aktualisiert am

Die „Gorch Fock“ liegt derzeit eingerüstet im Trockendock in Bremen. Bild: dpa

Nicht um jeden Preis solle das stolze Segelschiff saniert werden, so die Bundesverteidigungsministerin. Den Steuerzahlern sei schon viel zugemutet worden.

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          Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will das Segelschulschiff „Gorch Fock“ nicht um jeden Preis sanieren lassen. Sollte die Werft den Kostenrahmen von 135 Millionen Euro nicht einhalten können, werde die „Gorch Fock“ in ein Museumsschiff umgewandelt, sagte von der Leyen dem Redaktionsnetzwerk Deutschland am Montagabend.

          Im Sommer werde sich entscheiden, ob die Werft in der Lage sei, „die vielen technischen Dinge zu leisten“, sagte die Ministerin demnach. Es werde zwar alles daran gesetzt, das „Schiff wieder flott zu machen“, doch sei den Steuerzahlern schon viel zugemutet worden.

          Die Instandsetzung des traditionsreichen Schulschiffs der Bundeswehr hatte wegen drastischer Kostensteigerungen politisch für Wirbel gesorgt. Staatsanwalt und Polizei ermitteln zudem wegen des Korruptions- und Untreueverdachts rund um die Arbeiten und die damit beauftragte Elsflether Werft. Diese meldete zwischenzeitlich Insolvenz an.

          Das Bundesverteidigungsministerium hatte die umstrittene Sanierung der „Gorch Fock“ zwischenzeitlich gestoppt, nach Gesprächen mit Vertretern der Werft vor rund drei Wochen aber wieder aufgenommen.

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