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Einsatz externer Berater : Von der Leyen gesteht Fehler ein

  • Aktualisiert am

Gesteht Fehler ein: Ursula von der Leyen Bild: Reuters

Das Verteidigungsministerium soll jahrelang inkorrekterweise Aufträge an externe Berater vergeben haben. Die Ministerin verspricht Abhilfe: „Da müssen wir ran“, sagt sie.

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          Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat in der Affäre um den Einsatz externer IT-Berater ihres Ministeriums Fehler eingeräumt. „Die Art und Weise, wie die Beratungsleistungen abgerufen worden sind, war in Teilen nicht in Ordnung. Da müssen wir ran“, sagte von der Leyen dem Magazin „Stern“.

          Als Konsequenz kündigte die Verteidigungsministerin an, eine zentrale Vergabestelle einzurichten und auch die Fachaufsicht über nachgeordnete Ämter zu stärken, weil dort ein Großteil der Vergaben läuft.

          Der Bundesrechnungshof hatte Mängel bei der Vergabe von Beraterverträgen moniert. Nun stehen alle Verträge mit externen Unternehmensberatern der vergangenen Jahre auf dem Prüfstand, dabei geht es dem Bericht zufolge um Budgets in zwei-, womöglich sogar dreistelliger Millionenhöhe aus einem Rahmenvertrag des Bundes. Zudem prüft die Berliner Staatsanwaltschaft nach einer Strafanzeige, ob es einen Anfangsverdacht auf Scheinselbstständigkeit gibt.

          Von der Leyen sagte dem „Stern“ allerdings auch, dass die Bundeswehr auch in Zukunft gerade im IT-Bereich auf Fachwissen von außen angewiesen sei. Zudem wies die Ministerin Vorwürfe gegen ihre ehemalige Staatssekretärin Katrin Suder im Zusammenhang mit der Beauftragung der Berater zurück. „Frau Suder hat sich um der Sache willen in den Dienst des Landes gestellt und mit großem persönlichem Einsatz systematisch Transparenz geschaffen und die Modernisierung vorangetrieben.“

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