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Unterstützung für Trump : Konservative CDU-Politiker greifen Merkels Klimapolitik an

  • Aktualisiert am

Parteifreunde kritisieren die Bundeskanzlerin nun wegen ihrer Klima-Politik. Bild: Reuters

Angela Merkel will das Klimaschutzabkommen nach Trumps Ausstieg erst recht vorantreiben. Konservative CDU-Politiker halten jedoch nichts davon. Sie sprechen von „moralischer Erpressung“ im Kampf gegen die Erderwärmung

          Der konservative Berliner Kreis innerhalb der CDU fordert eine Aufweichung der deutschen Klimapolitik. In einer Erklärung verlangt die Gruppe ein Ende der „moralischen Erpressung“ durch die Klimaforschung, berichtete am Samstag zuerst die ARD. Das Ziel, die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen, sei realistisch ohnehin nicht mehr erreichbar.

          Die deutsche Politik solle demnach ihr Augenmerk nicht mehr auf eine Minderung des Klimawandels, sondern auf eine Anpassung an die Veränderungen setzen. Konkret richte sich die Kritik vor allem auf die Förderung der Solar- und Windkraft. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz sei nicht reformierbar und müsse abgeschafft werden. Auch die Förderung von Elektroautos und die Vorgaben zur energetischen Gebäudesanierung müssten überprüft werden.

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          Die Erklärung wurde bei einer internen Veranstaltung des „Berliner Kreises" in den Fraktionsräumen der CDU/CSU im Berliner Reichstag vorgestellt. Die Autoren, unter ihnen die Bundestagsabgeordneten Philipp Lengsfeld und Sylvia Pantel, bestreiten eine „solitäre Rolle des Treibhauseffektes“ und wenden sich gegen einen einseitig negativen Blick auf die Folgen der Erderwärmung. Lengsfeld bietet das Papier auf seiner Homepage zum Download.

          So seien „die mit dem Schmelzen des polaren Meereises verbundenen Chancen (eisfreie Nordpassage, neue Fischfangmöglichkeiten, Rohstoffabbau) vermutlich sogar größer als mögliche negative ökologische Effekte“. Der Weltklimarat IPCC habe sich zu einer Art „Weltrettungszirkus“ entwickelt. Auf dessen Modellrechnungen seien aber die „zunehmend aggressiveren politischen Zielsetzungen, insbesondere die CO2-Reduktionsziele aufgebaut".

          Die CDU-Vorsitzende und Bundeskanzlerin Angela Merkel stellte sich zuletzt am Freitag hinter das Pariser Weltklimaabkommen. Der amerikanische Präsident Donald Trump hatte den Austritt seines Landes aus der Vereinbarung angekündigt und dafür weltweit Kritik geerntet.

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