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Unter Plagiatsverdacht : Die Prüfung

Auszug aus dem „Ratgeber zur Verhinderung von Plagiaten“ der TU Dortmund Bild: F.A.Z.

Ein Staatssekretär steht unter Plagiatsverdacht. Er soll seine Magisterarbeit kaum geändert als Dissertation eingereicht haben. Ein heikler Fall.

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          Am frühen Nachmittag des 16. Februar 2011 traf Marc Jan Eumann im Gebäude der kulturwissenschaftlichen Fakultät der TU Dortmund ein. Auf 14 Uhr hatte die Prüfungskommission den Beginn der Disputation über Eumanns Promotionsarbeit zum Thema „Der Deutsche Presse-Dienst. Nachrichtenagentur in der britischen Zone 1945-1949“ festgesetzt. Der Promovend war nicht irgendwer.

          Reiner Burger

          Politischer Korrespondent in Nordrhein-Westfalen.

          Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hatte ihren Parteifreund sieben Monate zuvor zum Medienstaatssekretär in ihrer Staatskanzlei gemacht. In Fachkreisen galt er als einer der klügsten und gewieftesten Medienpolitiker der SPD. Der 45-Jährige hinterließ auch bei der Disputation einen tadellosen Eindruck. Gesamtnote: „summa cum laude“. Der 16. Februar 2011: Am Morgen waren erstmals Vorwürfe laut geworden, die Doktorarbeit von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) sei ein „dreistes Plagiat“. Zufall, natürlich, aber ein bemerkenswerter.

          Gleich nach der Promotion machte sich Eumann an sein nächstes Projekt: die Rettung des Journalismus. In seinem Buch „Journalismus am Abgrund. Wie wir in Zukunft Öffentlichkeit finanzieren“ fragte er sich, ob die Zukunft des Journalismus im Mäzenatentum, im Stiftungswesen oder in einer Abgabe für Lokalzeitungen wie beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk liegt. Der Staatssekretär trat für ein Mischmodell ein.

          Ein trickreiches Konstrukt

          „Die Rundfunkgebühr kann mehr, wenn wir wollen“, lautete eine seiner Kernthesen. Am 20. Juni 2011 kündigte Ministerpräsidentin Kraft auf dem Kölner Medienforum an, das Land werde Weiterbildungsangebote für Journalisten fördern. „Wenn wir einen hochwertigen Journalismus - gerade im Lokalen - absichern wollen, sollten wir jetzt offen verschiedene Möglichkeiten diskutieren.“ Eumann wiederum arbeitete an Plänen für eine Journalismus-Stiftung.

          Die Stiftung mit dem politisch korrekten Namen „Vielfalt und Partizipation“ soll eine Professur für Lokaljournalismus bezahlen, Recherchestipendien vergeben und für die „Förderung der Akzeptanz von lokaler und regionaler Berichterstattung beim Mediennutzer“ zuständig sein. Finanziert aus Mitteln der nordrhein-westfälischen Landesanstalt für Medien, deren Etat sich wiederum aus den Rundfunkgebühren speist. Ein trickreiches Konstrukt. Denn per Staatsvertrag ist festgeschrieben, dass die Rundfunkgebühr „der funktionsgerechten Finanzausstattung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks“ dient.

          Nur ein kleiner Teil darf für eng definierte rundfunkbezogene Aufgaben an die Landesmedienanstalten fließen. Am 22. Dezember 2012 war Horst Pöttker, Eumanns Doktorvater, in Bad Homburg. Der Professor für Praxis und Theorie des Journalismus an der TU Dortmund arbeitete zu Hause nach, was am Institut liegen geblieben war. In der Zeitschrift „Publizistik“ stieß Pöttker auf eine Besprechung der mittlerweile in einem Kölner Verlag erschienenen Dissertation Eumanns. Der Beitrag schockierte ihn.

          Keine methodische Erweiterung

          „Aufbau und Text dieser Dortmunder Dissertation sind in großen Teilen identisch mit der Arbeit gleichen Titels, mit der der Autor 1991 an der Universität Köln sein Magisterexamen erwarb.“ Freilich suche man den Titel dieser Magisterarbeit im Literaturverzeichnis oder andernorts in der vorliegenden Veröffentlichung vergebens. Eine konzeptionelle oder methodische Erweiterung lasse sich nicht erkennen, „auch keine wirklich inhaltlich-substantielle“, schrieb Rezensent Arnulf Kutsch. Am Tag darauf kontaktierte Pöttker die „Kommission zur Sicherstellung guter wissenschaftlicher Praxis“ der TU Dortmund.

          Er bat, ein Prüfverfahren wegen illegitimen Erwerbs der Doktorwürde gegen Eumann einzuleiten. Anders als bei vielen anderen Politiker-Dissertationen war es kein anonymes Internetforum, das Eumann auf die Schliche kam. Arnulf Kutsch ist noch ganz im Papierzeitalter zu Hause. Seit den achtziger Jahren führt der Leipziger Wissenschaftler für seine Forschungszwecke eine Bibliographie zu dem Thema „Medienpolitik der Alliierten“, in die er auch unveröffentlichte Manuskripte aufnimmt. Sich die Magisterarbeit zu besorgen, die Eumann 1991 beim Kölner Historiker Eberhard Kolb geschrieben hatte, war aber selbst für den kundigen Kutsch keine leichte Sache.

          An der Universität zu Köln müssen Magisterarbeiten maximal zehn Jahre aufbewahrt werden. Im Bundesarchiv wurde Kutsch schließlich fündig, Eumann hatte dort ein Belegexemplar abgegeben. Eumann ist stets freundlich im Ton. Beherrscht, selbst bei unangenehmen Fragen. Der F.A.S. teilt er mit, er habe schon Anfang der neunziger Jahre die Absicht gehabt, „unter Berücksichtigung der Ergebnisse meiner Magisterarbeit“ eine Dissertation über die Geschichte des Deutschen Presse-Dienstes (dpd) zu schreiben. „Dazu ist es - wie das gelegentlich bei wissenschaftlichen Projekten geschieht - zunächst nicht gekommen.

          Neuauflage der Magisterarbeit

          Nach 2005 habe ich mich dann wieder intensiv mit dem dpd beschäftigt.“ Zu den von Kutsch erhobenen Vorwürfen äußerte Eumann schon im Januar, er habe keinen Zweifel, dass seine Doktorarbeit unter vielerlei Gesichtspunkten eine „inhaltlich-substantielle Erweiterung“ seiner Magisterarbeit sei. Ein Vergleich der Arbeiten, die der F.A.S. vorliegen, zeigt: Eumanns Doktorarbeit ist nicht viel mehr als eine - gewissenhaft angefertigte - Neuauflage der Magisterarbeit. An wenigen Stellen hat er neue Archivquellen eingebaut. Auch hat Eumann die seit 1991 erschienene Literatur zum Thema fleißig eingearbeitet.

          Komplett neu sind lediglich wenige Seiten, und das knapp 30 Seiten umfassende, siebte Kapitel. Auffallend ist die Mühe, die Eumann darauf verwandt hat, vor allem kapitel- oder abschnittseinleitende Sätze umzuformulieren. Nach einer Vorprüfung hat die elfköpfige „Kommission zur Sicherstellung guter wissenschaftlicher Praxis“ der TU Dortmund den Fall Mitte Februar angenommen. Eine Unterkommission, der vier Mitglieder und als beratendes Mitglied ein Vertreter des Universitäts-Justitiariats angehören, hat alle relevanten Materialien zusammengetragen und alle am Verfahren beteiligten Personen befragt.

          Ein Bericht der Kommission für das Rektorat der Hochschule liegt nach Informationen der F.A.S. inzwischen vor. Er enthält neben der Würdigung des ermittelten Sachverhalts auch eine Empfehlung zur Frage, ob Eumann der Doktortitel wieder aberkannt werden soll. Doch zu Details will sich die Universität immer noch nicht äußern. Mittlerweile gibt es manche an der TU, die befürchten, die Hochschulleitung wolle die Sache womöglich bis nach der Bundestagswahl verschleppen.

          Erster bedeutender Sozialdemokrat

          Politisch brisant ist der Fall in mehrfacher Hinsicht: Bisher waren nur CDU- und FDP-Doktoren im Visier von Plagiats-Aufklärern, Eumann ist der erste bedeutendere Sozialdemokrat, der im Verdacht steht, bei seiner Promotion getrickst zu haben. Zudem erhielt das Dortmunder Institut für Journalistik kurz nach Eumanns Promotion Fördermittel vom Land in Höhe von rund 200000 Euro für das Projekt „Initiative Lokaljournalismus in Nordrhein-Westfalen“ (Inlok). Wie aus Regierungsunterlagen hervorgeht, ging der Impuls für das Projekt direkt von der Staatskanzlei aus.

          Nach der Rede von Ministerpräsidentin Kraft auf dem Kölner Medienforum 2011 wählte die „Mediengruppe“ der Staatskanzlei das Institut für Journalistik der TU Dortmund als den am besten geeigneten Projektträger aus, da das Institut neben seinem wissenschaftlichen Renommee „in ganz besonderer Weise Praxisnähe und Praxisbezug aufweisen kann“. Bis Februar 2013 veranstaltete Inlok 30 Fortbildungs-Workshops für zehn Lokalzeitungsredaktionen und für freie Journalisten. Auf einer Inlok-Tagung im Juli 2012 in Siegen saß Medienstaatssekretär Eumann gemeinsam mit Pöttker auf dem Podium.

          Als der Verdacht, Eumann habe bei seiner Doktorarbeit getäuscht, öffentlich geworden war, teilte Pöttker, der bis März 2012 Dekan der Fakultät Kulturwissenschaft war, schriftlich mit: „Eine Verbindung zwischen Eumanns Promotion und dem Inlok-Projekt ist mir nicht bekannt.“ Auch handele es sich bei Inlok nicht um wissenschaftliche Vorarbeiten für Eumanns Stiftungsidee. Die Düsseldorfer Staatskanzlei wiederum ließ ihre Innenrevision die Sache in aller Eile prüfen. Ein Bericht entlastete den angeschlagenen Medienstaatssekretär.

          Externer Rechtsexperte

          Aus den Akten gehe hervor, dass Eumann „aufgrund der sich aus der Promotion bei ihm ergebenen Beziehung zu Prof. Pöttker Wert darauf legte, in der Entscheidungsfindung nicht eingebunden zu sein“. Nach der Bewilligung des Projekts habe Eumann aber die betreffenden Unterlagen in Kopie zur Kenntnis bekommen und sei über den Fortlauf des Projekts informiert worden. „Soweit er sich wiederholt über den Stand des Projekts informierte, war dies zulässig. Im Gegenteil wäre es problematisch gewesen, wenn er als fachlich zuständiger Staatssekretär über den Stand dieses aus Sicht der Landesregierung wichtigen Projekts nicht informiert gewesen wäre.“

          Die CDU im nordrhein-westfälischen Landtag kommentierte salopp: „Staatskanzlei entlastet Staatskanzlei.“ Wann genau die TU Dortmund im Promotionsfall Eumann zu einem Ergebnis kommen will, bleibt offen. „Die TU Dortmund hat wegen der Komplexität der Sach- und Rechtslage ein juristisches Gutachten eines externen Rechtsexperten in Auftrag gegeben“, teilt die Hochschule der F.A.S. mit. Übermäßig komplex ist allerdings weder die Sach- noch die Rechtslage.

          In der im Fall Eumann gültigen Promotionsordnung heißt es, dass Doktoranden beim Einreichen ihrer Arbeit angeben müssen, „ob die vorgelegte Dissertation ganz oder in einer anderen Fassung oder in Teilen einer Hochschule im Zusammenhang mit einer staatlichen oder akademischen Prüfung vorliegt oder vorgelegen hat“.Auf Anfrage der F.A.S., ob er seine Magisterarbeit angegeben hat, will sich Eumann gegenwärtig nicht äußern. Eumanns Doktorvater Pöttker erinnert sich, wie er Eumann Anfang 2010 das erste Mal in seinem Dortmunder Büro empfing. Eumann, damals noch Oppositionsabgeordneter, legte ein fertiges Manuskript auf den Tisch.

          Menschlich enttäuscht

          Pöttker fand die Sache interessant, weil es zum Deutschen Presse-Dienst noch keine Buchveröffentlichung gab. Inzwischen kennt er die Magisterarbeit. Über das Ergebnis seines Vergleichs will der Wissenschaftler aber nicht reden. „Die Bewertung obliegt allein der Kommission zur Sicherstellung guter wissenschaftlicher Praxis“, sagt Pöttker. Nach einer Weile fügt er an: „Nachdem ich die Magisterarbeit gelesen habe, fühle ich mich von Herrn Eumann menschlich enttäuscht.“ Auch getäuscht? Pöttker schweigt lange.

          Dann sagt er, ihm sei nicht bekannt gewesen, dass Eumann seinen Magisterabschluss mit einer Arbeit zum Deutschen Presse-Dienst erworben habe. „Nach allen Informationen, die mir vorlagen, musste ich davon ausgehen, dass die Magisterarbeit von Herrn Eumann eine wesentlich andere Fragestellung und ein anderes Thema als seine Dissertation hatte.“ Auffallend ist, dass Eumann den Titel der Magisterarbeit in seiner Dissertation konsequent unerwähnt ließ. In einer Fußnote legte er dafür eine andere Fährte: Er habe sich Anfang der 1990er Jahre „insbesondere mit der Arbeit des Journalisten und Politikers Fritz Sänger“ befasst.

          Eine merkwürdige Rolle im Fall Eumann spielt Zweitgutachter Ulrich Pätzold. Er hatte seinem Kollegen Pöttker den Medienpolitiker Eumann als Doktoranden vorgeschlagen. Pätzold war von 1978 an als ordentlicher Professor maßgeblich am Aufbau des Modellstudiengangs Journalistik in Dortmund beteiligt gewesen. „Das war ein riesiger Karrieresprung, und ich hatte ihn dem damaligen nordrhein-westfälischen Wissenschaftsminister Johannes Rau zu verdanken“, teilt Pätzold auf seiner Internetseite mit, der er den programmatischen Namen „8und60“ gegeben hat.

          „Selbstplagiat“ sei absurd

          30 Jahre lang seien Dortmund und Nordrhein-Westfalen seine geistige, wissenschaftliche und politische Heimat gewesen, schreibt Pätzold, der heute in Berlin lebt. „Mein Freundes- und Bekanntenkreis war sehr groß, oft eng verbunden mit den Netzwerken in der Politik, in den Medien und in den wissenschaftlichen Einrichtungen.“ Eumann erinnert sich, er habe Pätzold über seine Arbeit als Landtagsabgeordneter „um das Jahr 2000“ kennengelernt. Als die Vorwürfe gegen Eumann bekannt wurden, versuchte der emeritierte Journalistikprofessor seinen Duzfreund mit einer emotionalen Pressemitteilung unter dem Titel „Diesmal verrennt sich die Meute“ in Schutz zu nehmen.

          Eumann werde zu Unrecht in eine Reihe mit Karl-Theodor zu Guttenberg und Annette Schavan gerückt. Die von Journalisten erfundene Wortschöpfung „Selbstplagiat“ sei absurd. „Wissenschaftliche oder künstlerische Leistungen zeichnen sich in hohem Maße durch Kontinuitäten im Denken, Texten und Veröffentlichen aus. Sich selber zu ‚plagiiern‘ ist also alltäglich und normal.“ Wer meine, Eumann habe seine Magisterarbeit als Dissertation eingereicht, irre gewaltig.

          Auf Anfrage der F.A.S. teilt der frühere Journalistikprofessor mit, dass er sich die Magisterarbeit im Promotionsverfahren nicht von Eumann zeigen ließ und sie auch nicht zum Vergleich heranzog, als er sein Zweitgutachten für die Dissertation schrieb - und das, obwohl ihm nach eigenem Bekunden bekannt war, dass Eumann schon in seiner Magisterarbeit über sein Promotionsthema geforscht hatte. Fühlt sich Pätzold von Eumann getäuscht? „Nein“, antwortet er. Eumann hatte es nicht nur dank Pätzold leicht. Sein Doktorvater Pöttker gibt zu, dass es aus heutiger Sicht blauäugig gewesen sei, sich die Magisterarbeit nicht vorlegen zu lassen.

          Da habe er zu viel Vertrauen in die Verbindlichkeit der Promotionsordnung gehabt. „Das Ganze ist allerdings ja auch noch passiert, bevor der Fall Guttenberg die Sensibilität für Promotionen von Politikern geschärft hat“, sagt der mittlerweile ebenfalls emeritierte Pöttker. Auch scheint niemand an der Universität die Unterlagen kritisch geprüft zu haben, die Eumann einreichen musste, um zur Promotion zugelassen zu werden: Auf einem Magisterzeugnis ist gewöhnlich auch der Titel der Magisterarbeit verzeichnet.  Für die Buchversion seiner Dissertation fertigte Eumann im November 2011 eine „Vorbemerkung“ an, die sich wie der Versuch liest, sich gegen späteres Ungemach abzusichern.

          Als Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung habe er 1990/91 die Chance gehabt, sich mit dem Nachlass von Fritz Sänger und dessen Arbeit für den Deutschen Presse-Dienst zu befassen. Auch habe er damals mit vielen Zeitzeugen gesprochen. Seine Erkenntnisse seien aber nur zu einem Teil in seine Magisterarbeit eingeflossen.  „Glücklicherweise habe ich die damals gewonnenen Informationen aufbewahrt, um sie schließlich - über 15 Jahre später - verwenden zu können. Das zeigt zugleich, dass mich der dpd über die Jahre nicht losgelassen hat.“ Nicht lassen will Eumann auch von der Idee einer aus Rundfunkgebühren finanzierten Journalismus-Stiftung.

          „Es ist allemal besser, ein solches innovatives Projekt zu starten, als schlicht und einfach dabei zuzusehen, wie uns die journalistische Vielfalt wegschmilzt“, bekräftigte Ministerpräsidentin Kraft Anfang Juni auf dem Medienforum 2013. Wo die angeblich staatsferne Stiftung angesiedelt wird, steht noch nicht fest. Für die Stiftungsprofessur für Lokaljournalismus kommt eigentlich nur die TU Dortmund in Frage. Sie ist die einzige Hochschule in NRW, die im Rahmen ihres Journalismus-Studiengangs ein Volontariat vorschreibt. Ihr Institut für Journalistik gilt in Fachkreisen als gute Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis.

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