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Unis in Coronazeiten : Wie wird das nächste Semester?

Chemie digital: Die wissenschaftliche Mitarbeiterin Jacqueline Claus hält eine digitale Vorlesung an der Universität Hildesheim. Bild: dpa

Die Universitäten bangen um ihre Studenten und planen eine Rückkehr zur Präsenzlehre. Aber schon Raumfragen werfen Probleme auf. Wie könnte das kommende Wintersemester aussehen?

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          Der Platz ist das Problem. In normalen Zeiten fasst der größte Hörsaal an der Universität Mainz mehr als tausend Studenten. Um nun den notwendigen Abstand zu halten, können 117 dieser Plätze genutzt werden. Darüber hinaus gibt es wenige relativ große Hörsäle, sonst vor allem Seminarräume, in denen schon eine Gruppe mit 15 Teilnehmern die Abstandsregeln nicht einhalten könnte.

          Heike Schmoll

          Politische Korrespondentin in Berlin, zuständig für die „Bildungswelten“.

          Timo Steppat

          Redakteur in der Politik.

          Georg Krausch, Präsident der Universität, will trotzdem zurück zur Präsenzlehre. „Für den akademischen Diskurs brauchen wir den direkten Austausch“, sagt Krausch. Die bare Wissensvermittlung mag digital noch recht gut funktionieren, aber für komplexe wissenschaftliche Sachverhalte müsse man reden und zuhören. Im direkten Austausch sei eine ganz andere Tiefe der Auseinandersetzung möglich. Die Raumfrage lässt sich aber nur schwer lösen.

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