https://www.faz.net/-gpf-78m4g

Unionsfraktionsvize Schockenhoff : „Drohnen sind die Zukunft“

  • Aktualisiert am

Eine von der Bundeswehr genutzte Drohne vom Typ Heron 1 Bild: dpa

In einem Beitrag für die F.A.Z. hat sich der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Ausstattung der Bundeswehr mit Drohnen ausgesprochen. Die Zukunft der militärischen Luftfahrt sei unbemannt, schreibt Andreas Schockenhoff.

          1 Min.

          Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Andreas Schockenhoff hat sich für die Ausstattung der Bundeswehr mit unbemannten bewaffneten Fluggeräten ausgesprochen. In einem Gastbeitrag „Drohnen sind die Zukunft“ für die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z./Mittwochsausgabe) schreibt Schockenhoff, es sei nicht akzeptabel, neue militärische Optionen, die es künftig in allen großen Armeen geben werde, grundsätzlich für die Bundeswehr auszuschließen.

          Die Zukunft der militärischen Luftfahrt sei unbemannt, das bemannte Kampfflugzeug werde aus den militärischen Arsenalen verschwinden. „Wer sich kategorisch gegen eine Beschaffung dieser Systeme stellt, nimmt den eingesetzten Soldaten auch die Möglichkeit, mit besonderer Präzision zur größtmöglichen Vermeidung von Opfern und auch zum eigenen Schutz vorzugehen.“ Bei ihren Einsätzen setzten die Soldaten des Bundeswehr einen Auftrag um, der ihnen von der Bundesregierung mit Zustimmung des Bundestags übertragen werde, so Schockenhoff.

          Den Verweis auf den völkerrechtlich umstrittenen amerikanischen Einsatz von Drohnen im Kampf gegen den Terrorismus lehnt Schockenhoff in seinem Beitrag für die F.A.Z. als unbegründet ab. „Genau hier verläuft die Grenze: Deutschland wird sein militärisches Handeln nicht über das Völkerrecht und nicht über das Grundgesetz stellen.“ Am Donnerstag debattiert der Bundestag einen Antrag der Grünen zu bewaffneten Drohen für die Bundeswehr.

          Weitere Themen

          Groteske Geschichtsklitterung

          Streit über Peter Handke : Groteske Geschichtsklitterung

          Heute wird Peter Handke in Stockholm der Literaturnobelpreis verliehen. Die Debatte um seine Auszeichnung zeigt, wie anfällig selbst solche Milieus für Verschwörungstheorien sind, die sich für aufgeklärt und weltoffen halten.

          Topmeldungen

          Schriftsteller Peter Handke

          Streit über Peter Handke : Groteske Geschichtsklitterung

          Heute wird Peter Handke in Stockholm der Literaturnobelpreis verliehen. Die Debatte um seine Auszeichnung zeigt, wie anfällig selbst solche Milieus für Verschwörungstheorien sind, die sich für aufgeklärt und weltoffen halten.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.