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Nach Vorsitzenden-Wahl : Union legt unter Laschet auf 37 Prozent zu

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Kein Absinken nach Sieg über Friedrich Merz: Armin Laschet am Montag in einer Pressekonferenz in Berlin Bild: dpa

Die Union hat nach der Wahl Armin Laschets zum CDU-Vorsitzenden in der Wählergunst hinzugewonnen. Sie konnte sich um zwei Prozentpunkte gegenüber der Vorwoche steigern. Das ergab eine aktuelle Umfrage.

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          Die Wahl von Armin Laschet zum neuen CDU-Vorsitzenden hat der Union nach einer aktuellen Umfrage einen Stimmenzuwachs eingebracht. Im RTL/ntv-Trendbarometer des Instituts Forsa kommen CDU/CSU den Angaben nach auf 37 Prozent und damit auf zwei Punkte mehr als in der Vorwoche. Die Grünen verlieren einen Punkt auf 18 Prozent. Die SPD verharrt bei 15 und die AfD bei neun Prozent. Die Linkspartei verliert einen Punkt auf sieben Prozent, die FDP käme wie in der Vorwoche ebenfalls auf sieben Prozent.

          Sieben Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden. Die Zahl der Nichtwähler und Unentschlossenen entspricht mit 23 Prozent in etwa der Zahl der Nichtwähler bei der Bundestagswahl 2017 (23,8%). Die Daten wurden vom 18. bis 25. Januar erhoben. Befragt wurden 3.005 Personen mit einer statistischen Fehlertoleranz von plus/minus 2,5 Prozentpunkten.

          Söder weiter vor Laschet

          Wenn die Bundesbürger den Bundeskanzler direkt wählen könnten, käme die Union laut Forsa mit dem CSU-Vorsitzenden Markus Söder als Kanzlerkandidat auf 37 Prozent und mit Laschet derzeit auf 28 Prozent. Beide gewannen gegenüber der Vorwoche drei Punkte hinzu. Mit Söder sich unverändert 18 Prozent für den Grünen-Vorsitzenden Robert Habeck entscheiden und 15 Prozent für den SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz (minus ein Prozentpunkt). Wäre Laschet der Kanzlerkandidat der Union, könnte er mit 28 Prozent der Stimmen rechnen. Scholz käme gegen Laschet auf 17, Habeck auf 19 Prozent.

          Nach der Wahl Laschets trauen achtmal mehr Wahlberechtigte (42 Prozent) der Union als der SPD (fünf Prozent) zu, mit den Problemen in Deutschland am besten fertig werden zu können. Den Grünen trauen das vier, einer der sonstigen Parteien fünf Prozent zu. 44 Prozent trauen keiner Partei politische Kompetenz zu.

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