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Umgang mit Corona : Merkel, SPD und Länder vereinbaren Schub für Schuldigitalisierung

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Künftig sollen Schulen in der Corona-Krise schneller finanziell unterstützt werden. Bild: dpa

Angesichts der Corona-Krise sollen Schulen deutlich stärker finanziell bei der Digitalisierung unterstützt werden. Das haben die Bundeskanzlerin, die SPD-Chefin sowie mehrere Bildungsminister beschlossen. Lehrer sollen mit Dienstlaptops ausgerüstet werden.

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          Angesichts der Corona-Krise sollen Schulen, Lehrer und Schüler kurzfristig deutlich stärker finanziell bei der Digitalisierung unterstützt werden. „Die Pandemie hat der Entwicklung von Formen des digitalen Lernens neue Dringlichkeit verliehen“, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert nach einem Treffen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU), SPD-Chefin Saskia Esken und Bildungsministern aus Bund und Ländern am Donnerstagabend mit. „Es war der gemeinsame Wille, schnellstmöglich alle Schulen in der erforderlichen Weise an das schnelle Internet anzuschließen, Schülern zu Hause einen bezahlbaren Zugang zum Internet zu ermöglichen und Lehrer mit Endgeräten auszustatten.“

          Bei dem Treffen wurden zwar keine konkreten Beschlüsse gefasst. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr, ist aber angedacht, alle Schulen in Deutschland zügig an schnelles Internet anzuschließen, für jeden Lehrer einen Dienstlaptop zu beschaffen und außerdem jedem Schüler einen günstigen Zugang zum Internet zu ermöglichen, der maximal 10 Euro im Monat kostet. Es wird demnach mit Kosten von rund 500 Millionen Euro gerechnet. Bund und Länder müssten nun über weitere konkrete Schritte beraten, hieß es weiter. Am Freitag konkretisierte Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) die Pläne: Die Pädagogen bräuchten einen Dienstlaptop und eine dienstliche E-Mail-Adresse. „Um digital unterrichten zu können, müssen natürlich auch die Lehrerinnen und Lehrer mit der notwendigen Technik  ausgerüstet sein“, sagte Karliczek weiter.

          Flächendeckende Schulschließungen, wie zu Beginn der Corona-Pandemie, soll es nach dem Willen der Beteiligten möglichst nicht mehr geben. „Es besteht Einigkeit über das gemeinsame Ziel, erneute komplette und flächendeckende Schließungen von Schulen und Kitas möglichst zu vermeiden“, sagte Seibert. „Wir haben heute sehr gute Ergebnisse erzielt“, sagte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz und rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD).

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