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Umgang mit Corona : Kann Deutschland von Tübingen lernen?

Zwei Altenpflegerinnen gehen in einem Tübinger Seniorenheim mit Schutzausrüstung durch einen Gang. Bild: dpa

Die Inzidenz in der baden-württembergischen Stadt Tübingen ist niedrig – das könnte mit der umfassenden Teststrategie zusammenhängen. Oberbürgermeister Boris Palmer freut sich jedenfalls.

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          Die Frage, wie vulnerable Gruppen während der Corona-Pandemie geschützt werden können, hat Mediziner und Politiker beschäftigt, seitdem sich das Virus Anfang des Jahres ausgebreitet hat. Sehr früh befassten sich in Baden-Württemberg unter anderem die Landräte in Reutlingen und Tübingen mit dem Thema, weil es in diesen Regionen während der ersten Pandemie-Welle im April zu folgenreichen Infektionsfällen in Altenheimen gekommen war. Viele ältere Heimbewohner starben, die Kliniken in Reutlingen und Tübingen waren zeitweise stark ausgelastet.

          Rüdiger Soldt
          Politischer Korrespondent in Baden-Württemberg.

          Die Stadt Tübingen hat aus den Erfahrungen der ersten Pandemie-Welle umfangreiche Schlussfolgerungen gezogen und eine Reihe von Maßnahmen zum Schutz älterer Menschen entwickelt. Senioren können zum Einkauf ein „Rufbus-Taxi“ bestellen, für sie gibt es schon seit Wochen kostenlose FFP-2-Masken. Für ältere Menschen wurden außerdem spezielle Einkaufszeiten zwischen 9 und 11 Uhr reserviert. In Pflegeheimen gibt es regelmäßige PCR-Tests.

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