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Umfrage : Union und SPD legen zu

  • Aktualisiert am

Die neue CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer Bild: dpa

Die Wahl Annegret Kramp-Karrenbauers zur CDU-Vorsitzenden hilft der Union offenkundig in den Umfragen – sie kommt nun auf 31 Prozent. Die SPD liegt wieder zwei Punkte vor der AfD.

          Nach der Wahl von Annegret Kramp-Karrenbauer zur CDU-Vorsitzenden steigt die Union in der Wählergunst weiter. Im neuen ARD-„Deutschlandtrend“ gewinnen CDU und CSU einen Prozentpunkt hinzu – wäre am kommenden Sonntag Bundestagswahl, käme die Union nun auf 31 Prozent.

          Auch der Koalitionspartner SPD gewinnt einen Prozentpunkt hinzu und steht nun bei 15 Prozent. Vorige Woche hatte sich die Union in der Umfrage bereits von 26 auf 30 Prozent verbessert. Zweitstärkste Partei bleiben in der Infratest-dimap-Umfrage unter 1048 Wahlberechtigten die Grünen mit unverändert 20 Prozent. Die AfD verliert einen Punkt und steht aktuell bei 13 Prozent. Ebenfalls unverändert bleiben Linke und FDP mit jeweils acht Prozent.

          Ungeachtet des Zuwachses für die Union hält eine Mehrheit der Wahlberechtigten die CDU laut einer Umfrage in wichtigen politischen Fragen für eher zerstritten. Entsprechend äußerten sich im ZDF-„Politbarometer“ 60 Prozent, für 34 Prozent wirkt die Partei eher einig.

          53 Prozent erwarten nach der am Freitag veröffentlichten Erhebung, dass sich am Zusammenhalt der Partei auch unter der neuen Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer nicht viel ändert. 25 Prozent rechnen damit, dass die Einigkeit eher zunehmen wird – zwölf Prozent erwarten dagegen mehr Zerstrittenheit.

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