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Umfragen : Schwarz-Gelb stagniert im Tief

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Im Kabinett: Kanzlerin Merkel und Westerwelle mit guten Mienen zu miesen Umfragen
          1 Min.

          Die Wähler entziehen der Bundesregierung weiter ihr Vertrauen. In dem am Mittwoch veröffentlichten Wahltrend des Forsa-Instituts fiel die Union im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt auf ihr Jahrestief von 30 Prozent. In der Umfrage, die das Institut für die Zeitschrift „Stern“ und den Fernsehsender RTL ermittelte, fiel die Union im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt auf ihr Jahrestief von 30 Prozent. Die FDP sank ebenfalls um einen Punkt auf fünf Prozent.

          Damit erreichen Union und Liberale mit 35 Prozent ihren schlechtesten Wert seit zehn Jahren. Seit der Bundestagswahl, bei der Union und FDP zusammen 48,4 Prozent erzielten, büßte Schwarz-Gelb rund 13 Punkte ein. Auch in der jüngsten Umfrage des Allensbach-Instituts für die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat Schwarz-Gelb längst keine Regierungsmehrheit mehr. Die Union stagniert (32 Prozent) die Liberalen verloren in der Allensbach-Umfrage 1,5 Punkte gegenüber dem Vormonat.

          Von der Schwäche der Koalition profitiert die Opposition: Die SPD klettert um einen Punkt auf 27 Prozent, auch die Linke holt einen Punkt und steigt auf zwölf Prozent. Die Grünen erreichen zum dritten Mal in Folge ein Rekordhoch von 18 Prozent. Mit zusammen 57 Prozent liegen die Oppositionsparteien SPD, Grüne und Linke damit 22 Punkte vor Union und FDP.

          Bild: F.A.Z.

          Auch Kanzlerin Angela Merkel verlor an Zuspruch. Wenn die Deutschen ihren Regierungschef direkt wählen könnten, würden sich im Vergleich zu SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier nur noch 39 Prozent für die CDU-Chefin entscheiden. Das sind vier Punkte weniger als in der Vorwoche. Merkel verzeichnet damit ihren schlechtesten Wert seit dreieinhalb Jahren. Für Steinmeier würden 29 Prozent der Wähler stimmen. Das Institut Forsa befragte vergangene Woche 2504 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger.

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