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Umfrage : Union und SPD verlieren, Rekordzustimmung für die AfD

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Ein Wahlplakat der rechtspopulistischen AfD. Bild: dpa

Die großen Volksparteien büßen in der Wählergunst ein, Grüne und FDP legen zu. Die Rechtspopulisten der AfD kämen derzeit auf 13 Prozent.

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          Nach den jüngsten Landtagswahlen haben die Parteien der großen Koalition einer Umfrage zufolge auch bundesweit in der Wählergunst deutlich eingebüßt. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid wöchentlich für die Zeitung „Bild am Sonntag“ erhebt, verlieren SPD und CDU/CSU jeweils zwei Prozentpunkte. Die Sozialdemokraten kommen nur noch auf 22 Prozent und damit den niedrigsten Wert seit 2009. Die Union rutscht auf 34 Prozent ab.

          Die rechtspopulistische AfD, die bei den drei Landtagswahlen vergangenen Sonntag stark abgeschnitten hatte, steigt hingegen zwei Punkte auf einen Rekordwert von 13 Prozent. Auch die Grünen legen zwei Punkte auf 13 Prozent zu. Die FDP gewinnt einen Zähler auf sechs Prozent. Die Linke liegt unverändert bei neun Prozent.

          Die Umfrage erfolgte vor dem am Freitag vereinbarten Flüchtlingsabkommen zwischen EU und Türkei. Sie ergab ferner, dass 60 Prozent der Deutschen davon ausgehen, dass die AfD bei der Bundestagswahl 2017 den Einzug ins Parlament schafft. Grundsätzlich können sich mittlerweile 19 Prozent der Wähler vorstellen, für die AfD zu stimmen.

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