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Umfrage : Union erzielt höchste Zustimmung seit Januar

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Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble Bild: dpa

CDU und CSU können in der Wählergunst aufholen, die SPD rutscht weiter ab. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble will AfD-Sympathisanten für die Union zurückgewinnen.

          Die Union kommt in der Wählergunst einer Umfrage zufolge auf die höchsten Werte seit Januar. Wie die Emnid-Erhebung für die „Bild am Sonntag“ ergab, erhalten CDU und CSU 37 Prozent und können damit im Vergleich zur Vorwoche zwei Punkte zulegen. Dagegen verliert die SPD abermals einen Zähler und erreicht 22 Prozent. Keine Veränderung gibt es dagegen bei AfD und Grünen, die zwölf Prozent beziehungsweise elf Prozent erreichen. Dagegen kann sich die Linkspartei um einen Punkt auf zehn Prozent verbessern. Die FDP müsste mit fünf Prozent um den Einzug in den Bundestag bangen. Für die Erhebung befragte Emnid laut „BamS“ zwischen dem 24. und dem 30. November 2658 Personen.

          Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble erwartet eigenen Worten zufolge im kommenden Jahr einen ähnlichen Wahlsieg der Union wie beim letzten Mal. „Mit Angela Merkel ist ein so gutes Ergebnis wie 2013 zu schaffen“, sagte der CDU-Politiker der „Bild am Sonntag“. „Wir sollten uns jetzt auf unsere eigene Stärke konzentrieren und alles tun für ein Wahlergebnis von möglichst 40 Prozent plus X für die Union.“ 2013 hatte sie 41,5 Prozent erreicht.

          Schäuble fordert schärfere Abschiebepraxis

          Von den Umfrage-Werten für die AfD zeigte sich Schäuble vor dem am Dienstag beginnenden CDU-Parteitag unbeeindruckt: „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir auch die Menschen, die vielleicht kurzzeitig Zweifel an uns bekommen haben, wieder von uns überzeugen“, sagte er. Schäuble unterstützte das Konzept des CDU-Vizevorsitzenden Thomas Strobl für eine schärfere Abschiebepraxis. Er bejahte eine entsprechende Frage und erklärte, Deutschland habe enorme Hilfsbereitschaft gezeigt. „Aber wenn wir diese Hilfsbereitschaft erhalten wollen, müssen diejenigen wieder gehen, die kein Recht haben zu bleiben. Das müssen wir besser umsetzen.“

          Die anhaltenden Forderungen aus der CSU nach einer Obergrenze für Flüchtlinge wies Schäuble scharf zurück. „Die Symboldebatte um eine Obergrenze braucht kein Mensch“, sagte er. „Diese Frage stellt sich auch angesichts der zurückgegangenen Zahl an Flüchtlingen nicht mehr.“ Der Streit in der Union sei „vorüber“.

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