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Umfrage : SPD fällt zum Jahresende auf tiefsten Stand unter Gabriel

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Schafft es derzeit nicht, die SPD aus dem Tief zu führen: Parteivorsitzender Sigmar Gabriel Bild: dpa

Die Talfahrt für die SPD geht vorerst weiter: In einer aktuellen Umfrage erreichen die Sozialdemokraten nur noch 21 Prozent. Nur ein einziges Mal waren sie in den vergangenen Jahren schlechter.

          Die SPD fällt zu Weihnachten in der Wählergunst auf den tiefsten Stand, seit Sigmar Gabriel 2009 das Amt des Parteivorsitzenden übernommen hat. Im Sonntagstrend des Meinungsforschungsinstituts Emnid für die Zeitung „Bild am Sonntag“ erreichen die Sozialdemokraten nur noch 21 Prozent (minus 1). Auf diesem Niveau rangierte die SPD zuletzt im Juni in der Wählergunst. Schlechter war die SPD in den Sonntagstrends nur im Oktober 2009 nach der krachenden Wahlniederlage von Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier. Damals war noch Franz Müntefering Parteichef.

          Auch die Grünen verlieren nach der Umfrage einen Zähler und erreichen nur noch zehn Prozent. Die AfD kann hingegen um einen Punkt zulegen und kommt auf 13 Prozent, die FDP steigt um einen auf sechs Prozent. Die Unionsparteien liegen wie in der Vorwoche bei 36 Prozent. Ebenso unverändert bleibt die Linke mit zehn Prozent. Auf die sonstigen Parteien entfallen wie in der Vorwoche 4 Prozent.

          Für den Sonntagstrend hat Emnid zwischen dem 15. und 21. Dezember 2326 repräsentativ ausgewählte Personen befragt. Die Frage lautete: „Welche Partei würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahlen wären?“

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