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Hohe Unzufriedenheit : Scholz im Umfragetief

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Olaf Scholz ist vor der Kabinettssitzung vergangenen Mittwoch in Berlin zu sehen. Bild: EPA/Henning Schacht

Etwa die Hälfte der Bürger ist laut einer Befragung unzufrieden mit der Arbeit des Kanzlers – so viele waren es noch nie. Für die Regierung als Ganzes fällt das Urteil noch negativer aus. Wäre heute Bundestagswahl, wäre die SPD nicht mehr stärkste Kraft.

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          Die Unzufriedenheit mit Bundeskanzler Olaf Scholz hat laut einer Wahlumfrage ein neues Rekordhoch erreicht. Im aktuellen Insa-Meinungstrend für die „Bild am Sonntag“ sind 49 Prozent mit der Arbeit von Olaf Scholz unzufrieden, 38 Prozent sind zufrieden. Das ist der schlechteste Wert seit Beginn seiner Amtszeit.

          Mit der Bundesregierung als Ganzes zeigten sich sogar 55 Prozent unzufrieden und nur 35 zufrieden.

          Sonntagsfrage: SPD weiter hinter Union

          Bei der Sonntagsfrage liegen die Sozialdemokraten hinter der Union. Wäre heute Bundestagswahl, käme die SPD laut der Umfrage wie in der Vorwoche auf 25 Prozent, die Union ebenfalls unverändert auf 26 Prozent.

          Leicht hinzugewinnen können die Grünen, die in dieser Woche auf 17 Prozent (plus eins) kommen. Die FDP bleibt bei zehn Prozent, die AfD büßt einen Punkt ein und kommt auf zehn Prozent.

          Die Linke kann einen Punkt hinzugewinnen und käme aktuell auf fünf Prozent. Die sonstigen Parteien würden sieben Prozent der Stimmen auf sich vereinen (minus eins).

          Für die Erhebungen wurden vom 11. bis zum 14. April 2022 insgesamt 2404 Bürger befragt. Die maximale Fehlertoleranz bei der Sonntagsfrage liegt laut Insa bei plus/minus 2,8 Prozentpunkten

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