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Laut Umfrage : Mehrheit für Spahn als CDU-Chef und Söder als Kanzlerkandidat

  • Aktualisiert am

Jens Spahn und Markus Söder bei einem gemeinsamen Auftritt Mitte März Bild: Peter Kneffel/dpa

Gesundheitsminister Jens Spahn tritt gar nicht an, doch die meisten Teilnehmer einer Umfrage sähen ihn am liebsten an der CDU-Spitze. Als möglichen Nachfolger von Kanzlerin Merkel hätten sie aber lieber einen Bayern.

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          Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hätte einer Umfrage zufolge bei den Bürgern gute Karten aus CDU-Vorsitzender, aber wenige gute als Kanzlerkandidat der Union. In einer Umfrage des Instituts Kantar für die Funke Mediengruppe gaben 22 Prozent an, sie trauten am ehesten Spahn zu, ein guter CDU-Vorsitzender zu werden.

          Allerdings bewirbt sich der Gesundheitsminister gar nicht für den Parteivorsitz, sondern tritt im Team als Stellvertreter von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet an. 19 Prozent trauten in der Umfrage dem ehemaligen Unionsfraktionschef Friedrich Merz am ehesten zu, ein guter CDU-Chef zu sein. 17 Prozent nannten Laschet und acht Prozent den Außenpolitiker Norbert Röttgen.

          Bei dem auf einen Tag verkürzten Parteitag soll am 4. Dezember in Stuttgart ein Nachfolger für CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer gewählt werden.

          Ein Kanzlerkandidat von der CSU?

          Anders sieht es in der Frage aus, welchem Unionspolitiker zugetraut wird, ein guter Bundeskanzler zu werden. Hier liegt in der Kantar-Umfrage der bayerische Ministerpräsident Markus Söder mit 34 Prozent vorn – obwohl er immer wieder betont, sein Platz sei in München. Damit liegt der CSU-Chef klar vor Merz, der als Zweitplatzierter nur zwölf Prozent von sich überzeugen konnte. Noch schlechter schneiden hier Spahn (acht Prozent), Laschet (sieben Prozent) und Röttgen (fünf Prozent) ab.

          16 Prozent meinen, keiner der fünf genannten Unionspolitiker könnte ein erfolgreicher Nachfolger von Angela Merkel werden. 17 Prozent trafen keine Entscheidung.

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