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Umfrage : Mehrheit will Flüchtlinge an der Grenze zurückweisen

  • Aktualisiert am

Flüchtlinge laufen über eine Brücke zwischen dem österreichischen Hanging und dem deutschen Wegscheid Richtung Deutschland (Archivbild) Bild: dpa

Während knapp die Hälfte der Deutschen in der Flüchtlingspolitik nicht auf Angela Merkel vertraut, kündigt Bundesinnenminister Seehofer 63 Maßnahmen für einen Masterplan zur Asylpolitik an.

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          Mehr als die Hälfte der Deutschen will Asylsuchende aus sicheren Drittstaaten an der deutschen Grenze zurückweisen lassen. 54 Prozent erklärten dies in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für die Zeitung „Bild am Sonntag“. 34 Prozent sprachen sich gegen Zurückweisungen durch die Bundespolizei aus.

          49 Prozent der Deutschen vertrauen demnach Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Flüchtlingspolitik nicht, 42 Prozent vertrauen ihr. Für die Probleme beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) geben 42 Prozent der Kanzlerin die politische Hauptverantwortung, 52 Prozent sehen das nicht so.

          Unterdessen hat Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) 63 Maßnahmen für einen sogenannten Masterplan zur Asylpolitik angekündigt. Es gebe immer noch kein richtiges Regelwerk für die Zukunft, sagte Seehofer der „Bild am Sonntag“. Der Plan solle am Dienstag vorliegen.

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