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27 Prozent in Forsa-Umfrage : Wie kann es sein, dass die Grünen jetzt stärkste Partei sind?

Hannah Neumann (l.), Europawahl-Kandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, Grünen-Vorsitzende, und Sven Giegold, Abgeordneter der Grünen im Europaparlament, nach der Bekanntgabe der ersten Prognose für die Europawahl am Sonntag Bild: dpa

Mit Umfragen lässt sich Politik leicht bewerten. Wie im Sport gibt es Gewinner und Verlierer. Doch Zahlen können auch Sprengstoff bergen – und selbst Politik machen. Eine Analyse zum jüngsten Umfrage-Erfolg der Grünen.

          3 Min.

          Die Gewinner dieses Wochenendes sind offenbar die Grünen. Eine am Samstag veröffentlichte Umfrage, durchgeführt vom Meinungsforschungsinstitut Forsa, kam zum Ergebnis, dass 27 Prozent der Deutschen, würde an diesem Sonntag gewählt werden, für die Partei stimmten. Das allein ist eine Nachricht, es ist ein Rekordwert.

          Timo Steppat
          Redakteur in der Politik.

          Die Umfrage beinhaltet aber noch zwei weitere berichtenswerte Informationen: Die Union verlöre laut Forsa zwei Prozentpunkte, würde also ihre Position als stärkste Partei einbüßen und hinter die Grünen fallen. Die SPD bekäme laut den Demoskopen nur 12 Prozent. Ein historisch niedriger Wert.

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