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Vorsitz der CSU : Um Seehofer wird es einsam

  • -Aktualisiert am

Gibt Seehofer dem Druck nach? Bild: EPA

In der CSU schwindet die Unterstützung für Seehofer. Die Rufe nach einem Sonderparteitag werden lauter. Der ehemalige Ministerpräsident Edmund Stoiber bringt Markus Söder schon mal als neuen Vorsitzenden in Stellung.

          Horst Seehofer verliert seinen Rückhalt in der CSU. Nachdem seine Partei bei der bayerischen Landtagswahl das schlechteste Ergebnis seit 1950 erzielt hat, rät ihm sein Vorgänger Edmund Stoiber, dem Beispiel Angela Merkels zu folgen und den Parteivorsitz abzugeben. Große Parteigliederungen gehen auf Distanz. An diesem Sonntag will Seehofer mit den Vorsitzenden der CSU-Bezirksverbände über die Zukunft reden.

          Konrad Schuller

          Politischer Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

          Stoiber fordert, die Positionen des bayerischen Ministerpräsidenten und des CSU-Vorsitzenden zusammenzulegen. Das liefe auf einen Amtsverzicht Seehofers zugunsten von Markus Söder hinaus. Zur Begründung sagt er der F.A.S., die CSU könne im Bund nur dann etwas bewirken, wenn ihr Vorsitzender das Gewicht des bayerischen Regierungschefs mit in die Waagschale lege. „Als Franz Josef Strauß zugleich bayerischer Ministerpräsident und Vorsitzender der CSU war, wurden alle wesentlichen Entscheidungen in der Bundespolitik von ihm mit geprägt“, so Stoiber. „Er nahm Einfluss über die Runde der Parteivorsitzenden. Wenn man das Amt des Ministerpräsidenten von dem des Parteivorsitzenden trennt, ist das schwächer.“ Der Weg zum Wechsel ist für Stoiber klar: „Ich nehme an, dass es einen Sonderparteitag geben wird.“

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