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TV-Debatte : Grüne in Rheinland-Pfalz wollen mit AfD diskutieren

  • Aktualisiert am

Klöckner und Dreyer: Zum ersten Mal kandidieren zwei Frauen um den Posten. Bild: dpa

CDU-Spitzenkandidatin Klöckner hat bereits verkündet, dass sie mit der AfD diskutieren würde. Jetzt ziehen auch die Grünen nach. Übrig bleibt SPD-Ministerpräsidentin Dreyer – sie gerät zunehmend unter Druck.

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          Die Grünen in Rheinland-Pfalz machen Druck auf Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD), um ein Aus für die TV-Debatte zu verhindern. „An uns rheinland-pfälzischen Grünen werden keine Wahlkampfdiskussionen zur Landtagswahl scheitern“, erklärten die Spitzenkandidaten Eveline Lemke und Daniel Köbler am Freitag in Mainz. Daher seien die Grünen dafür, dass es ähnlich wie in Baden-Württemberg eine Diskussionsrunde der Spitzenkandidaten „aller relevanten Parteien“ geben solle. Sie hielten es zwar für problematisch, der AfD eine Bühne zu geben, wollten sich aber nicht verweigern, wenn Bürger und Medien die Auseinandersetzung wollten.

          Dreyer will nicht an einer Fernsehrunde teilnehmen, bei der auch die rechtskonservative AfD dabei wäre. Daraufhin hatte der SWR entschieden, dass in Rheinland-Pfalz nur die Spitzenkandidaten der drei im derzeitigen Landtag vertretenen Parteien SPD, CDU und Grünen zum Talk eingeladen werden; die für den Landtag aussichtsreichen Parteien AfD, FDP und Linke sollten nur per Interviews im Anschluss eingespielt werden.

          CDU-Spitzenkandidatin Julia Klöckner hatte deshalb abgesagt. SWR-Intendant Peter Boudgoust appellierte danach an die Parteien, noch einmal zu beraten. In Baden-Württemberg soll die AfD allerdings auch außen vor bleiben - zum Talk sind nur CDU, SPD, Grüne und FDP eingeladen.

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