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Tierschutz im Bundesrat : Die Grünen und ihr Schweinsproblem

Wie viel Platz braucht ein Schwein? Eine Muttersau mit Ferkeln im Kastenstand Bild: dpa

Der Bundesrat will über neue Regeln beim „Kastenstand“ für Sauen entscheiden. Die grüne Spitze will ihn abschaffen, doch in den Ländern will man die Bauern nicht verprellen. Die Partei steht vor einem Glaubwürdigkeitsproblem.

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          Die Grünen wollen „die Sau rauslassen“. Das haben die beiden Parteivorsitzenden Annalena Baerbock und Robert Habeck Anfang März an die 100.000 Unterstützer einer Petition gegen den Kastenstand in der Schweinezucht geschrieben. Die grüne Spitze schloss sich der Forderung an, die Sauen von den Metallstangen zu befreien, mit denen sie für die Besamung und Geburt der Ferkel fixiert werden.

          Helene Bubrowski
          Politische Korrespondentin in Berlin.

          Mittlerweile gibt es 600.000 Unterschriften unter der Tierschutzpetition der Nichtregierungsorganisationen Foodwatch und Campact. Und zugleich sind es Grüne in den Ländern, die eine Verlängerung des Kastenstands um weitere acht Jahre mittragen wollen. Der Streit über die Schweineställe wird zum Glaubwürdigkeitsproblem für die Partei.

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