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Terrorismus : Knapp jeder Zweite befürchtet Anschläge in Deutschland

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Die erste Ausgabe von „Charlie Hebdo“ nach dem Anschlag auf die Redaktion Bild: dpa

Nach den Anschlägen von Paris sorgt sich eine große Zahl der Deutschen vor Terrorangriffen im eigenen Land. Zwei Drittel fordern deshalb verschärfte Sicherheitsmaßnahmen.

          Eine Woche nach den Attentaten in Paris ist die Angst vor Anschlägen auch in Deutschland weiterhin groß: Rund 45 Prozent der für die ARD-Umfrage „Deutschlandtrend“ befragten Bürger befürchten, dass es in nächster Zeit auch hierzulande Anschläge geben könnte. Eine knappe Mehrheit der Deutschen (53 Prozent) teilt diese Sorgen nicht.

          Im Vergleich zum „Deutschlandtrend“ am Tag nach dem Anschlag auf die „Charlie Hebdo“-Redaktion ist die Besorgnis, dass sich diese Verbrechen auch in Deutschland ereignen könnten, nur geringfügig gesunken (von 49 Prozent auf 45 Prozent).

          Zwei Drittel der Deutschen (67 Prozent) sind der Meinung, dass mehr getan werden müsste, um mögliche Sicherheitslücken zu finden. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt auch eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für den Nachrichtensender N24. Eine erhöhte Terrorgefahr sieht hier allerdings nur rund ein Drittel der Befragten. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) versicherte in einem Interview der F.A.Z. vom Freitag, die Sicherheitsbehörden täten alles, um Anschläge wie in Frankreich zu verhindern. „Völlig ausschließen können wir einen solchen Anschlag aber auch in Deutschland nicht.“

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