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Technischer Defekt : Merkel muss Flug nach Argentinien abbrechen

Bild: dpa

Eigentlich sollte Bundeskanzlerin Merkel am frühen Freitagmorgen in Argentinien zum G-20-Gipfel landen. Technische Defekte am Flugzeug zwingen zum Umdrehen. Pünktlich zum Gipfel-Auftakt wird Merkel nicht dort sein.

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          Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird nicht wie geplant zum Gipfel der zwanzig wichtigsten Wirtschaftsnationen in Buenos Aires eintreffen. Wegen technischer Probleme musste das Regierungsflugzeug nach gut einer Stunde den Flug nach Argentinien abbrechen. Der Airbus A 340 drehte erst über die Nordsee ab, um dann nach Köln zurückzufliegen, wo das einzige mögliche Ersatzflugzeug stand. Die Feuerwehr erwartete das Flugzeug mit Blaulicht neben der Landebahn. Der Flug ist nun auf Freitagmorgen verschoben.

          Manfred Schäfers
          Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

          Wie der Kapitän in der Luft erläuterte, fielen in Folge der technischen Probleme elektrische Systeme aus, was einen Flug nach Lateinamerika ausschloss. Merkel sollte ursprünglich am Freitag in der Früh in der argentinischen Hauptstadt landen, um vor dem eigentlichen Gipfelauftakt erste Gespräche führen zu können, unter anderem mit dem Gastgeber.

          Wegen des Zwischenfalls wird Merkel fast den gesamten ersten Gipfeltag in der argentinischen Hauptstadt verpassen, der von der Eskalation in der Ukraine, Handelskonflikten und der Khashoggi-Affäre überschattet wird.

          Mit an Bord ist Finanzminister Olaf Scholz, der erst im Oktober Opfer eines Ausfalls eines Regierungsflugzeugs war, als er vom Jahrestreffen des Internationalen Währungsfonds auf Bali zurückfliegen wollte. Indonesische Nagetiere hatten die Maschine geentert, sie musste länger dort bleiben – und der Minister mit einer Liniengesellschaft die Heimreise antreten.

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