https://www.faz.net/-gpf-9xf18

Syrien-Konflikt : 26 Tote bei Luftangriff auf Milizen

  • Aktualisiert am

Von Iran unterstützte Kämpfer im November 2018 in Syrien Bild: AFP

Die Toten sollen von Iran unterstützt worden sein. Möglicherweise war es Vergeltung für einen Anschlag am Vortag bei Bagdad.

          1 Min.

          Bei einem Luftangriff an der irakisch-syrischen Grenze sind Aktivisten zufolge mindestens 26 Kämpfer Iran-treuer Milizen getötet worden. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte machte am Donnerstag Kampfflugzeuge der der von Amerika geführten Anti-IS-Koalition für die Bombardierung des Gebiets um den Grenzort Albu Kamal verantwortlich. Möglicherweise handele es sich um Vergeltung für den tödlichen Raketenangriff auf Koalitionstruppen im Irak am Vortag.

          Bei dem Angriff auf den Stützpunkt Tadschi nördlich der irakischen Hauptstadt Bagdad waren am Mittwoch drei Soldaten getötet worden, zwölf wurden verwundet. Nach Angaben der Koalition schlugen dort etwa 18 Katjuscha-Raketen ein. Der amtierende irakische Ministerpräsident Adel Abdel Mahdi erklärte, die Verantwortlichen würden festgenommen.

          Die Iran-treuen schiitischen Milizen besitzen im Irak großen Einfluss. Sie stehen zwar offiziell unter dem Kommando des Regierungschefs, agieren aber weitgehend unabhängig. Sie hatten den Vereinigten Staaten nach dem Tod des iranischen Generals Qassem Soleimani und des irakischen Milizenführers Abu Mahdi al-Muhandis bei einem Angriff in diesem Januar mit Vergeltung gedroht.

          Weitere Themen

          Merkel mahnt Europa zur Einheit Video-Seite öffnen

          EU-Ratspräsidentschaft : Merkel mahnt Europa zur Einheit

          Die Bundeskanzlerin hat in Brüssel das Programm für die deutsche EU-Ratspräsidentschaft vorgestellt. „Wir sind alle verwundbar“, sagte die Bundeskanzlerin in ihrer Rede vor dem Europäischen Parlament. Zugleich drängte sie auf eine Einigung in EU-Finanzfragen noch im Sommer.

          Der Diktator wird nervös

          FAZ Plus Artikel: Vor der Wahl in Belarus : Der Diktator wird nervös

          Nie zuvor bekamen Oppositionskandidaten in Belarus so viel Unterstützung aus der Bevölkerung wie jetzt. Auch sonst ist vor der Wahl in diesem Jahr vieles anders als sonst. Präsident Aleksandr Lukaschenka reagiert mit massiver Repression.

          Topmeldungen

          Das SAP-Logo steht auf der Fassade der Konzernzentrale in Walldorf.

          Starkes Quartal : SAP trotzt der Krise

          Mehr Umsatz, mehr Gewinn – SAP kam trotz Coronavirus-Auswirkungen überraschend gut durch das zweite Quartal. Ein Bereich entwickelte sich besonders gut.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.