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Stuttgart : Wahl des Oberbürgermeisters geht in zweite Runde

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Im ersten Wahlgang vorne: der Kandidat der Grünen, Fritz Kuhn (r.), und der parteilose Sebastian Turner, der von der CDU unterstützt wird Bild: dpa

Bei der Oberbürgermeisterwahl in Stuttgart ist ein zweiter Wahlgang notwendig. Im ersten Wahlgang konnte am Sonntag keiner der Kandidaten eine absolute Mehrheit erringen. Der Kandidat der Grünen, Fritz Kuhn, erreichte nach dem vorläufigen Endergebnis aber die meisten Stimmen.

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          Bei der Stuttgarter Oberbürgermeisterwahl wird ein zweiter Wahlgang nötig. In der ersten Runde am Sonntag setzten sich der grüne Bewerber Fritz Kuhn und der Kandidat der CDU, der parteilose Sebastian Turner, deutlich von ihren Konkurrenten ab, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Keiner von beiden erreichte aber die notwendige absolute Mehrheit.

          Kuhn bekam dem vorläufigen Endergebnis zufolge 36,5 Prozent der Stimmen. Turner, dessen Bewerbung auch FDP und Freie Wähler unterstützt hatten, erreichte 34,5 Prozent. Hinter Kuhn und Turner blieb die von der SPD ins Rennen geschickte Bewerberin Bettina Wilhelm (parteilos) mit  15,1 Prozent der Stimmen deutlich zurück. Der als Gegner des umstrittenen Tiefbahnhofs „Stuttgart 21“ bekannt gewordene Stadtrat Hannes Rockenbauch erreichte 10,4 Prozent. Keine Rolle im Wettstreit ums Rathaus spielte der Bewerber der Piratenpartei, Harald Hermann. Er erreicht lediglich 0,5 Prozent. Insgesamt hatten sich 14 Kandidaten zur Wahl gestellt.

          Der zweite Wahlgang findet am 21. Oktober statt. Zu diesem können noch einmal alle Kandidaten antreten. Ob sie sich ein zweites Mal zur Wahl stellen, müssen die Bewerber bis Donnerstag entscheiden. Der bisherige Amtsinhaber Wolfgang Schuster (CDU) war nach 16 Jahren im Amt nicht noch einmal angetreten.

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